{"id":731,"date":"2020-12-09T01:02:01","date_gmt":"2020-12-09T00:02:01","guid":{"rendered":"https:\/\/hanfserver.info\/?p=731"},"modified":"2020-12-19T19:55:27","modified_gmt":"2020-12-19T18:55:27","slug":"medizinisches-cannabis-und-malaria","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hanfserver.info\/?p=731","title":{"rendered":"Medizinisches Cannabis und Malaria"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap\">Kaum eine andere Krankheit hat die Welt so lange geplagt wie Malaria. Auch heute muss man als Urlauber in Afrika f\u00fcrchten, von dieser Krankheit angesteckt zu werden. Einmal infiziert, muss man damit rechnen, in bestimmten Abst\u00e4nden Fieberattacken zu erleben. Zwar l\u00e4sst sich diese Krankheit hierzulande gut behandeln, andernorts ist Malaria jedoch nach wie vor t\u00f6dlich. Welche Rolle Cannabis bei der Behandlung dieser Erkrankung spielt, wollen wir im Folgenden erkunden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Verbreitung von Malaria<\/h2>\n\n\n\n<p>Meist findet man Malaria in tropischen sowie subtropischen Regionen auf der ganzen Welt. Die einzige solche malariafreie Zone ist Australien. Wer also w\u00e4rmstes Wetter ohne ein entsprechendes Infektionsrisiko erleben will, sollte seinen Urlaub in Australien verbringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die einzelnen Gebiete, in denen Malaria vorkommt, unterscheiden sich in ihren Erregern. In Afrika kann ein ganz anderer Erreger zu finden sein als in Asien. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilt die Welt in drei Gebiete ein. Zu Anfang gibt es die Gebiete ohne Malariarisiko, wozu Australien, Europa, Nordamerika und als ein weiteres tropisches Land, Sri Lanka z\u00e4hlt. Gebiete mit einem niedrigem und damit \u00fcberschaubarem Malariarisiko sind Mexiko, Costa Rica, Kap Verde und weitere L\u00e4nder. Ein hohes Malariarisiko weist die WHO in beinahe der gesamten tropischen Region Afrikas s\u00fcdlich der Sahara aus. Gr\u00f6\u00dfere Teile Indiens und Indonesiens sind ebenfalls betroffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um noch ein wenig ins Detail zu gehen, soll gesagt sein, dass etwa 90 % aller F\u00e4lle von Malaria in Afrika verzeichnet werden. Ein dahingehend besonders gef\u00e4hrliches Land ist Kenia, wo man unter 2500 H\u00f6henmetern ganzj\u00e4hrlich einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt ist. Hier findet man zugleich die gef\u00e4hrlichste der Malariaformen am h\u00e4ufigsten: die Malaria tropica. Ein ganzj\u00e4hriges sehr hohes Ansteckungsrisiko findet man in Madagaskar, Ghana, der Republik Kongo, Malawi und Sierra Leone.&nbsp;Andere L\u00e4nder wie S\u00fcdafrika oder Namibia weisen in Teilen ein hohes Risiko auf, woanders kann man mit den entsprechenden Vorsichtsma\u00dfnahmen mehr oder weniger unbehelligt von Malaria unterwegs sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Stark unterschiedlich verteilt ist das Ansteckungsrisiko f\u00fcr Malaria in Asien. Thailand hat das ganze Jahr \u00fcber ein geringes Risiko f\u00fcr Malaria, womit man als Urlauber jedoch rechnen sollte. In Indien unterscheidet sich die Ansteckungsgefahr abh\u00e4ngig von der jeweiligen Region. In den St\u00e4dten Delhi oder Mumbai ist das Ansteckungsrisiko ganzj\u00e4hrig extrem gering, w\u00e4hrend es im Osten und Nordosten des Landes das ganze Jahr \u00fcber hoch ist. Wer also in ein Land reisen will, welches in Afrika, Asien, S\u00fcdamerika oder im Nahen Osten liegt, sollte sich davor informieren, wie die Situation mit Malaria in diesem Land ist. Wer h\u00e4tte gedacht, dass es gewisse Teile in der T\u00fcrkei gibt, wie der S\u00fcdosten Anatoliens, wo sehr wohl eine Malariagefahr vorherrscht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Malaria vorbeugen<\/h2>\n\n\n\n<p>Bis zum heutigen Tage hat man es nicht geschafft, einen Impfstoff gegen Malaria zu entwickeln. Stattdessen hat man einen gro\u00dfen Katalog an Schutzma\u00dfnahmen entwickeln k\u00f6nnen, mit welchem man Ansteckungen vorbeugen kann. In Zuge dessen ist es am wichtigsten, sich vor M\u00fcckenstichen von infizierten M\u00fccken zu sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Den ersten Schritt macht helle Kleidung, welche den K\u00f6rper komplett bedecken sollte, damit m\u00f6glichst keine freie Haut gezeigt wird. Lange \u00c4rmel und lange Hosen mit Socken sind der Standard. Wer noch eine Nummer sicherer gehen will, kann die Kleider mit einem M\u00fcckenschutzmittel behandeln. Besonders leicht kann man sich w\u00e4hrend des Schlafes anstecken, weshalb man unbedingt einen m\u00fcckensicheren Schlafplatz haben sollte. Ein solcher entsteht, wenn man Fliegengitter vor den Fenstern anbringt und das Bett mit einem Moskitonetz absichert.<\/p>\n\n\n\n<p>In bestimmten F\u00e4llen kann man durch Medikamente Malaria vorbeugen. Am einfachsten kriegt man alle Schutzma\u00dfnahmen zusammen, wenn man sich vor einem Urlaub in ein solches Gebiet mit einem Arzt zusammensetzt. Idealerweise sucht man sich einen Reisemediziner, da dieser bestens dar\u00fcber Bescheid wissen wird, wie das Malariarisiko in der jeweiligen Region ist, wie man sich dort am besten davor sch\u00fctzen kann und so weiter. Wenn man in Deutschland kostenlos bei einem beliebigen Arzt die beste Beratung bekommen kann, sollte man dieser auch nachgehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber die Krankheit Malaria<\/h2>\n\n\n\n<p>Durch Plasmodien, also einzellige Parasiten, wird Malaria verursacht. Ungef\u00e4hr 200 Arten der Malaria sind heute bekannt, wovon lediglich f\u00fcnf eine Erkrankung beim Menschen hervorrufen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Plasmodium falciparum: Der Gef\u00e4hrlichste<\/h3>\n\n\n\n<p>Dieser Parasit ist der Ausl\u00f6ser der Malaria tropica. Diese ist die gef\u00e4hrlichste Form der Malaria f\u00fcr den Menschen. Leider kommt diese Form auch in den meisten Malariagebieten vor. Nahezu jede Malariaerkrankung in Afrika l\u00e4sst sich auf diesen Parasiten zur\u00fcckf\u00fchren. Nur die H\u00e4lfte aller Malariaf\u00e4lle in S\u00fcdostasien sowie 70 % der Ansteckungen im \u00f6stlichen Mittelmeerraum sind diesem Parasiten zuzuschreiben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Plasmodium vivax \/ Plasmodium ovale<\/h3>\n\n\n\n<p>Hierbei handelt es sich um den Ausl\u00f6ser f\u00fcr die Malaria tertiana. In Amerika sind drei von vier Malariaf\u00e4llen vom Plasmodium vivax ausgegangen. Plasmodium ovale findet man dem entgegen h\u00e4ufiger in Westafrika.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Plasmodium malariae und Plasmodium knowlesi<\/h3>\n\n\n\n<p>Erstere bedingt die Malaria quartana und kommt in tropischen Gebieten auf der ganzen Welt vor. Letzterer ist lediglich in S\u00fcdostasien verbreitet. Normalerweise sorgt er nur f\u00fcr eine Erkrankung bei Affen, nur selten hat man Erkrankungen beim Menschen beobachten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am h\u00e4ufigsten wird Malaria durch den Stich einer weiblichen Stechm\u00fccke der Gattung Anopheles \u00fcbertragen. Hierf\u00fcr muss die Stechm\u00fccke jedoch selbst mit Plasmodien infiziert sein. Da diese umgangssprachlich Malariam\u00fccke genannte Tierart lediglich nachts oder abends aktiv wird, steckt man sich normalerweise auch zu diesen Zeiten mit Malaria an. Tags\u00fcber kann man in den meisten Regionen also mehr oder weniger unber\u00fchrt von der Krankheit sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ansteckungsrisiko einer bestimmten Region l\u00e4sst sich ganz einfach dadurch bestimmen, wie viele Anopheles-M\u00fccken in diesem Gebiet den Erreger in sich tragen. Direkt proportional dazu ist, wie viele Menschen sich mit dem Parasiten anstecken. Wenn jemand, der von einer infizierten M\u00fccke gestochen wurde, sich nicht behandeln l\u00e4sst, so kann dieser die Krankheit weiter \u00fcbertragen. In der Regel kommt eine andere M\u00fccke, saugt das Blut des Infizierten und ist von dort an selbst infiziert.<\/p>\n\n\n\n<p>Gelegentlich werden F\u00e4lle der Flughafen-Malaria bekannt. Hier infizieren sich Menschen, die weit von jedem Risikogebiet entfernt sind, urpl\u00f6tzlich mit der Malaria an. Verantwortlich daf\u00fcr k\u00f6nnen Anopheles-M\u00fccken sein, welche durch einen Flieger in ein anderes Land transportiert wurden. \u00dcber Bluttransfusion l\u00e4sst sich die Krankheit ebenfalls \u00fcbertragen. Wer infizierte Nadeln weiterreicht, muss das Risiko annehmen, selbst an der Malaria zu erkranken. In Deutschland kommt das so gut wie gar nicht vor, in L\u00e4ndern mit einem entsprechend hohem Ansteckungsrisiko kann das jedoch sehr wohl der Fall sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur selten \u00fcbertr\u00e4gt eine Mutter die Malaria auf ungeborenes Kind. Hierf\u00fcr muss der Krankheitserreger \u00fcber die Plazenta in das kindliche Blut gelangen, was jedoch nicht h\u00e4ufig passiert. Betroffene der Sichelzellenan\u00e4mie m\u00fcssen nicht allzu viel Angst vor Malaria haben. Es hat sich bewiesen, dass Menschen mit dieser Erkrankung viel seltener an Malaria erkranken und das zudem kaum ein schwerer Krankheitsverlauf in Erscheinung tritt. Da die roten Blutk\u00f6rperchen von Infizierten der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hanf-magazin.com\/medizin\/hanfmedizin-bei-erkrankungen\/cannabis-bei-sichelzellenanaemie\/\">Sichelzellenan\u00e4mie<\/a>&nbsp;eine ver\u00e4nderte Form aufweisen, kann die Malaria nicht ihre schrecklichen Folgen aus\u00fcben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.hanf-magazin.com\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Medizinisches-Cannabis-und-Malaria-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-37154\"\/><figcaption>Malariainfektion, Illustration Blutzellen und Plasmodium<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Art der Erreger<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Erreger werden \u00fcber die M\u00fccke auf den Menschen \u00fcbertragen. Von der Nadel der M\u00fccke gelangen sie direkt in den Blutkreislauf und von dort aus in die Leber. In den Leberzellen angekommen, verwandeln sich die Erreger nun in die n\u00e4chste Form. Von nun an bezeichnet man sie als Schizonten, die nahezu die gesamte Leberzelle einnehmen. In diesen werden nun abertausende Merozoiten gebildet.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab einem bestimmten Zeitpunkt sprengt sich das die Schizonte, wodurch eine immense Anzahl an Merozoiten ins Blut gelangt. Im Blut befallen sie nun die roten Blutk\u00f6rperchen. Von hier an geht das Spiel von vorne los. In der Zelle angekommen, dehnt sich der Merozoit zu einem riesigem Schizont aus, welcher erneut nahezu die gesamte Zelle f\u00fcr sich einnimmt. In seinem Inneren bildet er nun mehr Merozoiten nach. An einem bestimmten Zeitpunkt platzt nun erneut die Zelle auf, woraufhin die Merozoiten in den Blutkreislauf abgegeben werden, um weitere rote Blutk\u00f6rperchen zu gefallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der gef\u00e4hrlichen Malaria tropica erfolgt das Aufplatzen der roten Blutk\u00f6rperchen unregelm\u00e4\u00dfig, weshalb man mit unregelm\u00e4\u00dfigen Fiebersch\u00fcben zu k\u00e4mpfen hat. Die Malaria tertiana beispielsweise charakterisiert sich dadurch, dass das Aufplatzen der roten Blutzellen synchron stattfindet, womit man in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden mit Fiebersch\u00fcben konfrontiert wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun stellt sich noch die Frage, wie es kommt, dass eine gesunde M\u00fccke durch das Stechen eines Infizierten selbst infiziert wird. Es gibt bestimmte Merozoiten, die sich nicht in den Blutk\u00f6rperchen in Schizonten umwandeln. Stattdessen wandeln sie sich in weibliche und m\u00e4nnliche Geschlechtszellen um. Wird der Betroffene nun von einer M\u00fccke gestochen, so nimmt diese die Geschlechtszellen auf. In der M\u00fccke schmelzen diese anschlie\u00dfend zusammen, um eine befruchtete Eizelle zu bilden. Aus dieser entstehen nun Erreger, welche, sobald sie in einen menschlichen Organismus gelangen, die Malaria ausl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Ansteckungsgefahr bei Malaria<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein Mensch kann Malaria nicht direkt auf einen anderen Menschen \u00fcbertragen. Das funktioniert lediglich \u00fcber Blutkontakt, wie im bereits erw\u00e4hnten Beispiel der schwangeren infizierten Mutter und ihrem ungeborenen Kind. Man muss sich also keine Sorgen machen, wenn jemand im Freundes- oder Bekanntenkreis an Malaria erkrankt ist. Solange man keine Blutsbr\u00fcderschaft eingeht, wird man selbst nicht infiziert werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Infektion und Ausbruch der Krankheit<\/h2>\n\n\n\n<p>Nachdem man mit der Malaria infiziert wurde, bricht diese noch lange nicht aus. Es h\u00e4ngt ganz vom jeweiligen Erregertypen ab, wie lange die Inkubationszeit dauert. Beim Ausl\u00f6ser der Malaria tropica sind es 7 bis 15 Tage. Am l\u00e4ngsten kann der Ausl\u00f6ser der Malaria quartana dauern, mit 18 bis 40 Tagen. Unter bestimmten Umst\u00e4nden k\u00f6nnen einige Formen der Malaria sehr viel Zeit auf sich nehmen, bis die Krankheit letzten Endes ausbricht. Das Plasmodium vivax beispielsweise kann in der Leber in eine Ruheform umschalten. Diese Ruheform kann \u00fcber Jahre hinweg ruhen, bis sie anf\u00e4ngt, rote Blutk\u00f6rperchen zu befallen. Bei dem genannten Erregertyp kann es also vorkommen, dass man erst zwei Jahre nach der Infektion mit der Krankheit treffen konfrontiert wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die typischen Symptome einer Malariaerkrankung&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p>Einige Symptome, die generell bei den meisten Formen der Malaria auftreten, sind Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber und ein allgemeines Krankheitsgef\u00fchl, welches sich nur als solches beschreiben l\u00e4sst. \u00dcbelkeit, Erbrechen, Durchfall und Schwindel sind auch \u00f6fter gesehene Symptome. Es hilft zu wissen, dass viele Betroffene der Malaria erst annehmen, sie w\u00fcrden an einer Grippe leiden. Wie sich die Erkrankung im Einzelfall \u00e4u\u00dfert, h\u00e4lt nach wie vor von den einzelnen Formen der Malaria ab.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Malaria tropica<\/h2>\n\n\n\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, ist diese die gef\u00e4hrlichste Form der Malaria. Die Symptome sind am intensivsten und der Organismus wird massiv geschw\u00e4cht. Der Erreger bef\u00e4llt im K\u00f6rper alte und neue rote Blutk\u00f6rperchen, wodurch besonders viele Blutk\u00f6rperchen im Verlauf der Erkrankung vernichtet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die h\u00e4ufigsten Symptome sind Kopf- und Gliederschmerzen, unregelm\u00e4\u00dfige und heftige Fiebersch\u00fcbe bis hin zu andauerndem Fieber. Erbrechen und Durchfall lassen sich h\u00e4ufig beobachten, ebenso wie Atemwegsbeschwerden, verbunden mit trockenem Husten. Da zahlreiche rote Blutk\u00f6rperchen zerst\u00f6rt werden, pr\u00e4gt sich bei vielen eine Blutarmut aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Folge der Erkrankung kann sein, dass sich die Milz vergr\u00f6\u00dfert. Durch die Symptome der Malaria wird die Milz massiv gefordert, da sie die ganzen kaputten roten Blutk\u00f6rperchen abbauen muss. Problematisch hierbei ist, dass die Milzkapsel einrei\u00dfen kann, wenn die Milz eine kritische Gr\u00f6\u00dfe \u00fcbersteigt. Hierdurch w\u00fcrde es im Organismus zu Blutungen kommen. So wie sich die Milz vergr\u00f6\u00dfert, kann sich auch die Leber vergr\u00f6\u00dfern. Eine h\u00e4ufig beobachtbare Folge dessen ist die Gelbsucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen besonders schweren Krankheitsverlauf hat man zu erwarten, wenn die Erreger in das&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hanf-magazin.com\/medizin\/cannabismedizin-allgemein\/cannabis-und-das-zentrale-nervensystem\/\">zentrale Nervensystem<\/a>&nbsp;eindringen. Von hier an spricht man von der zerebralen Malaria, welche entsprechende Symptome wie L\u00e4hmungen, Krampfanf\u00e4lle, Koma oder Bewusstseinsst\u00f6rungen nach sich ziehen kann. Hier kann der Patient sterben.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Folgen, die in Einzelf\u00e4llen auftreten k\u00f6nnen, sind eine beeintr\u00e4chtigte Nierenfunktion, welche bis zum Nierenversagen reichen kann. Man hat vielleicht einen Kreislaufkollaps zu erwarten, Blutarmut kann auftreten. Schwangere und Kinder haben besonders darauf zu achten, dass sie an keiner Unterzuckerung leiden. Diese macht sich bemerkbar durch ein Schw\u00e4chegef\u00fchl, Schwindel, immensen Hei\u00dfhunger und Krampfanf\u00e4lle.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.hanf-magazin.com\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Medizinisches-Cannabis-und-Malaria.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-37155\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Malaria tertiana<\/h2>\n\n\n\n<p>Davon abgesehen von der gef\u00e4hrlichsten Form der Malaria noch eine weitere behandelt wird, wollen wir uns noch kurz die Malaria tertiana anschauen. Hier fallen die Symptome bereits schw\u00e4cher aus. Der normale Krankheitsverlauf sieht so aus, dass man pl\u00f6tzlich Fieber hat. Hiermit einhergehen k\u00f6nnen weitere unspezifische und klassische Beschwerden wie Kopfschmerzen, Durchfall und so weiter. Wenn die Krankheit fortschreitet, bilden sich in der Regel rhythmische Fiebersch\u00fcbe aus. Im Abstand von zwei Tagen macht sich Fieber breit. Von diesem Schema stammt auch der Name dieser Form der Malaria ab. Am ersten Tag hat man Fieber, am zweiten Tag nicht und am dritten Tag hat man erneut zu leiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Gl\u00fccklicherweise weisen die meisten Fiebersch\u00fcbe dasselbe Muster auf, womit sich die Malaria tertiana bestens kategorisieren l\u00e4sst. Die meisten Betroffenen vermerken am sp\u00e4ten Nachmittag Sch\u00fcttelfrost. Sehr schnell danach stellt sich ein Fieber ein, welches um die 40 Grad Celsius erreichen kann. Nach drei bis vier Stunden f\u00e4llt die Temperatur wieder, woraufhin die meisten Patienten anfangen, sehr stark zu schwitzen. Die Chance zu sterben ist bei der Malaria tertiana sehr gering.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Diagnose der Malaria<\/h2>\n\n\n\n<p>Wer aus einem Risikogebiet zur\u00fcckkehrt und im Anschluss dazu Symptome der Malaria vermerkt, sollte m\u00f6glichst schnell einen Arzt aufsuchen. Wenn man genau wei\u00df, dass man sich in einem Risikogebiet befunden hat und insbesondere wenn dann noch Fieber eintritt, sollte man bereits beim Arzt sein. Die Chance ist hoch, dass man an der gef\u00e4hrlichen Malaria tropica erkrankt ist und hier ist ein fr\u00fcher Therapiebeginn lebenswichtig. Selbst wenn man Monate zuvor in einem Risikogebiet unterwegs war, sollte man bei auftretendem Fieber auf der Stelle den Arzt aufsuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Den ersten Schritt der Diagnose macht die Anamnese, das Gespr\u00e4ch zwischen Patient und Arzt. Hier wird der Arzt einige typische Fragen stellen, um zu erheben, ob die Malaria infrage kommt. Typische Fragen sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Welche Symptome haben Sie genau?<\/li><li>Wann sind diese zum ersten Mal aufgetreten?<\/li><li>Waren Sie neulich in Urlaub?<\/li><li>Wie lange waren Sie dort?<\/li><li>Wissen Sie davon, dort von M\u00fccken gestochen zu sein?<\/li><li>Haben Sie zuvor ein Medikament zur Prophylaxe von Malaria genommen?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Durch solche und \u00e4hnliche Fragen kann der Arzt schnell herausfinden, ob tiefer gehende Untersuchungen notwendig sind. Wenn dem so ist, folgt auf das Gespr\u00e4ch in der Regel eine Blutuntersuchung. Hier untersucht man das Blut darauf, ob sich die Malariaerreger darin finden lassen. Selbst wenn sich noch keine Plasmodien im Blut finden lassen, so kann man dennoch an der Malaria leiden. Im Fr\u00fchstadium dieser Erkrankung ist die Anzahl der Plasmodien im Blut extrem gering. Darum sollte man, wenn die Symptome der Malaria nicht abklingen, immer wieder den Arzt aufsuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine andere M\u00f6glichkeit zur Diagnose sind Schnelltests. Diese Schnelltests weisen ganz bestimmte Eiwei\u00dfe im Blut nach, die lediglich durch Plasmodien entstanden sein k\u00f6nnen. Die Schnelltests haben jedoch einige M\u00e4ngel. So k\u00f6nnen sie bei sehr hohen oder sehr niedrigen Anteilen an Plasmodien falsche Ergebnisse ausspucken. Zudem kann ein Schnelltest nicht zwischen den einzelnen Formen der Malaria unterscheiden. Er kommt daher nur sehr selten zum Einsatz, da seine Aussagekraft vergleichsweise gering ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige weitere Diagnosemethoden sind m\u00f6glich, keine von ihnen erscheint aber so praktisch wie die Blutuntersuchung. Wenn man also beim Arzt war, im Blut jedoch keine Plasmodien nachgewiesen werden konnten und man dennoch massive Angst davor hat, an Malaria erkrankt zu sein, sollte man das dem Arzt mitteilen. Dieser wird anschlie\u00dfend eine Strategie festlegen, mit welcher man sichergehen kann, ob man nun erkrankt ist oder nicht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Therapie<\/h2>\n\n\n\n<p>Welche Therapie man erf\u00e4hrt, h\u00e4ngt von gleich mehreren Faktoren ab. Am wichtigsten ist, welche Art der Malaria vorliegt. Ob bestimmte Begleiterscheinung mit dieser einhergehen, kann ebenfalls wichtig sein, genauso wie bestimmte Unvertr\u00e4glichkeiten, welche die medikament\u00f6se Behandlung der Malaria einschr\u00e4nken k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Normalerweise wird Malaria medikament\u00f6s behandelt. Ein Problem hierbei ist, dass durch den massiven Einsatz von Medikamenten bereits Erreger der Malaria resistent gegen diese geworden sind. Folglich m\u00fcssen viele Patienten mit gleich mehreren Medikamenten behandelt werden. Beispielhaft wollen wir uns die Therapie an der Malaria tropica vergegenw\u00e4rtigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese muss immer station\u00e4r, also im Krankenhaus behandelt werden. In leichten F\u00e4llen der Erkrankung bekommt man bestimmte Kombinationspr\u00e4parate verabreicht. Diese Tabletten muss man \u00fcber drei Tage nehmen. Dabei haben sie zum Teil starke Nebenwirkungen \u00fcber \u00dcbelkeit und Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall bis hin zu Schwindel, Herzrhythmusst\u00f6rungen und Husten.<\/p>\n\n\n\n<p>Falls eine komplizierte Malaria vorliegt, muss diese auf der Intensivstation therapiert werden. Als kompliziert charakterisiert man eine Form der Malaria tropica, wenn der Betroffene an Bewusstseinstr\u00fcbungen, zerebralen Krampfanf\u00e4llen, extrem schwerer Blutarmut, Schocksymptomen, Unterzuckerung oder einer sehr hohen Parasitendichte im Blut leidet. In solchen F\u00e4llen nimmt man antiparasit\u00e4re Wirkstoff wie das Artesunat zur Hand. Innerhalb von 72 Stunden kriegt man mehrere Dosen injiziert. Anschlie\u00dfend erfolgt die bereits bekannte Behandlung durch Kombinationstabletten.<\/p>\n\n\n\n<p>Anstelle von Artesunat l\u00e4sst sich auch Chinin verwenden. Gegen dieses Medikament sind zahlreiche Erreger resistent, dennoch verspricht es h\u00e4ufig Abhilfe. Durch die Verabreichung von Chinin kann der Betroffene jedoch schwere Nebenwirkungen mitkriegen, \u00fcber den&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hanf-magazin.com\/medizin\/hanfmedizin-bei-erkrankungen\/cannabis-und-tinnitus\/\">Tinnitus<\/a>&nbsp;zu Sehst\u00f6rungen, Herzrhythmusst\u00f6rungen und \u00e4hnlichen Beschwerden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Krankheitsverlauf<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Malaria tertiana und quartana verlaufen normalerweise ziemlich schwach und ohne gr\u00f6\u00dfere Komplikationen. Gegebenenfalls kann man diese Formen der Malaria sogar \u00fcberwinden, ohne eine Behandlung erfahren zu haben. Wetten sollte man darauf jedoch nicht, sondern lieber direkt den Arzt aufsuchen, sobald sich Symptome bemerkbar machen. Bis auf die Malaria tropica enden die wenigsten Erkrankungen mit Malaria mit dem Tod.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Malaria tropica ist prinzipiell heilbar, hierf\u00fcr ist es jedoch von hoher Bedeutung, dass sie sehr fr\u00fch erkannt wird und anschlie\u00dfend optimal behandelt. Wer die Krankheit vor sich hin wuchern l\u00e4sst, muss bereits nach wenigen Tagen mit sehr schweren Symptomen rechnen. Die Symptome k\u00f6nnen Atemnot, akutes Nierenversagen und dergleichen sein, durch die man sehr schnell den Tod findet. Laut Statistiken sterben zwei von zehn Patienten, wenn man deren Malaria tropica nicht richtig behandelt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Geschichte von Cannabis im Kampf gegen Malaria<\/h2>\n\n\n\n<p>Cannabis wird schon l\u00e4nger zur Malariatherapie verwendet. Gegen allgemein fiebrige Erkrankungen verwendet man Cannabis bereits seit Jahrtausenden. Die Tollwut, der Tetanus und die Cholera hat man bereits im antiken China und Indien mit Cannabis bek\u00e4mpft. Cannabis wird des Weiteren in zahlreichen afrikanischen und s\u00fcdostasiatischen Kulturen zur Behandlung solcher Erkrankungen eingesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>So wei\u00df man von sehr fr\u00fchen literarischen Funden aus China, dass man Cannabis gegen die dortige Malaria eingesetzt hat. Ein damaliger Arzt in China schrieb, dass Hanf das Blut reinige und die Temperatur senke. Das ist auf die fiebersenkenden Wirkung von Cannabis zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis heute behandelt man in Kambodscha infizierte Menschen traditionell mit Cannabis. Laut einigen Berichten inhaliert man den Rauch eines Gramms Cannabis der m\u00e4nnlichen sowie weiblichen Pflanzen zweimal am Tag. Alternativ dazu kann man ein Pr\u00e4parat aus Hanf und Wasser zur Mahlzeit einnehmen. Die Methode mit dem Rauch wird jedoch als effektiver angesehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nutzung von Cannabis in der Malariatherapie hat insbesondere das Land Indien anerkannt. So gibt es einen Bericht der indischen Kommission f\u00fcr Hanfdrogen aus den Jahren 1893 und 1894. Hier hat man festgestellt, dass Cannabis als prophylaktisches Mittel gegen Malaria angewandt werden kann. Zumeist wurde es in Form eines k\u00fchlen Erfrischungsgetr\u00e4nks verabreicht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>1957 publizierten zwei indische \u00c4rzte einen Bericht dar\u00fcber, wie Cannabis in der traditionellen indischen Medizin eingesetzt wird. Hier hat man erneut anerkannt, dass Cannabis im ganzen Lande als Rauch oder Getr\u00e4nk gegen Malaria eingesetzt wird. Ein traditionelles indisches Getr\u00e4nk, welches aus Cannabis hergestellt wird, nennt sich Bhang.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Studien und Fakten zur Malaria<\/h2>\n\n\n\n<p>Dass zahlreiche Weltkulturen seit Jahrhunderten Cannabis im Kampf gegen Malaria einsetzen, sollte bereits f\u00fcr sich Bedeutung tragen. Wir wollen uns noch einige Studien anschauen, welche genauer zeigen k\u00f6nnen, inwiefern Cannabis gegen Malaria hilft. Leider muss man an dieser Stelle gestehen, dass es nur sehr wenige Studien zu diesem Bereich gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Malaria tropica kann in eine Neuromalaria ausarten, welche das Gehirn bef\u00e4llt. Hier entstehen h\u00e4ufig irreversible neurologische Sch\u00e4den. Gegen diese helfen soll vermutlich CBD, welches neuroprotektive Eigenschaften in sich tr\u00e4gt. Untersucht wurde genau das von Forschern der Federal University of Minas Gerais in Brasilien. 2015 wurde diese Studie durchgef\u00fchrt. Untersucht hat man M\u00e4use, die an der zerebralen Malaria erlitten. 3 oder 7 Tage lang hat man diesen CBD verabreicht, als Dosis dienten 30 mg je Kilogramm K\u00f6rpergewicht je Tag. Am 5. Tag, welcher der H\u00f6hepunkt der Erkrankung ist, hat man ihnen zudem Artesunat verabreicht. Selbstverst\u00e4ndlich hat man \u00fcber die ganze Studie hinweg bestimmte Verhaltensweisen und Werte der M\u00e4use untersucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Herausgestellt hat sich, dass durch das Verabreichen von CBD weniger Ged\u00e4chtnisst\u00f6rungen und \u00e4ngstliche Verhaltensweisen zutage traten. Daraus schlossen die Forscher, dass man CBD tats\u00e4chlich zum Schutz des Gehirns bei zerebraler Malaria einsetzen kann. Damit die Behandlung zielgerichteter und besser erfolgen kann, sind noch einiges an Studien n\u00f6tig.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Studie stammt aus dem Jahr 2018. An der University of Ilorin in Nigeria fanden Forscher einen multiresistenten Stamm des Plasmodium falciparum. Anschlie\u00dfend wollten sie \u00fcberpr\u00fcfen, welchen Effekt das Cannabis auf diese Krankheit haben kann.&nbsp;Der Versuchsaufbau sah vor, dass man 30 M\u00e4use mit diesem multiresistenten Erreger infiziert. Anschlie\u00dfend hat man die M\u00e4use in sechs unterschiedliche Gruppen aufgeteilt. Danach wurden sie zwei Wochen lang mit einer speziellen Nahrung gef\u00fcttert, welche aus getrocknetem Cannabis gewonnen wurde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Errungen hat man am Ende die Erkenntnis, dass Cannabis eine milde Antimalaria-Aktivit\u00e4t aufweist. Tats\u00e4chlich konnte Cannabis also die symptomatischen Erscheinungen der Malaria eind\u00e4mmen und damit den Krankheitsverlauf klar abschw\u00e4chen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.hanf-magazin.com\/medizin\/hanfmedizin-bei-erkrankungen\/wie-cannabis-bei-porphyrien-helfen-kann\/\">Malaria<\/a>&nbsp;ist eine der Krankheiten, die die meisten Menschenleben dieser Welt auf dem Gewissen hat. Gl\u00fccklicherweise gibt es in der modernen Medizin bereits Medikamente, mit denen sich die Malaria ziemlich gut bek\u00e4mpfen l\u00e4sst. Begleitend zu einer solchen Therapie lie\u00dfe sich Cannabis jedoch gegebenenfalls einsetzen, das sollte man mit seinem Arzt abkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ansonsten muss man sagen, dass Malaria insbesondere arme Regionen dieser Welt bef\u00e4llt. F\u00fcr diese Regionen ist es wichtig, dass sie besonders g\u00fcnstige Medikamente kriegen, da sie sich wom\u00f6glich die teuren Medikamente nicht leisten k\u00f6nnen. Da Cannabis eine Pflanze ist, die in tropischen Regionen, wo die Malaria eben am verbreitetsten ist, wild wachsen kann, stellt es vermutlich das g\u00fcnstigste und effizienteste M\u00f6glichkeit f\u00fcr diese Regionen dar. Deswegen ist Cannabis in diesen Regionen von Bedeutung im Kampf gegen Malaria, auch wenn es nur darum geht, die Symptome abzuschw\u00e4chen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><a href=\"https:\/\/www.hanf-magazin.com\/medizin\/hanfmedizin-bei-erkrankungen\/medizinisches-cannabis-und-malaria\/\">Quelle<\/a><\/p><\/blockquote><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum eine andere Krankheit hat die Welt so lange geplagt wie Malaria. Auch heute muss man als Urlauber in Afrika f\u00fcrchten, von dieser Krankheit angesteckt zu werden. Einmal infiziert, muss man damit rechnen, in bestimmten Abst\u00e4nden Fieberattacken zu erleben. Zwar l\u00e4sst sich diese Krankheit hierzulande gut behandeln, andernorts ist Malaria<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/hanfserver.info\/?p=731\" class=\"more-link\">Weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\">Medizinisches Cannabis und Malaria<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-731","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-medizinisches"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/731","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=731"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/731\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":930,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/731\/revisions\/930"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=731"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=731"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=731"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}