{"id":699,"date":"2020-12-05T19:57:43","date_gmt":"2020-12-05T18:57:43","guid":{"rendered":"https:\/\/hanfserver.info\/?p=699"},"modified":"2020-12-19T19:56:25","modified_gmt":"2020-12-19T18:56:25","slug":"ein-vergleich-traditioneller-und-neuartiger-anbaumedien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hanfserver.info\/?p=699","title":{"rendered":"Ein Vergleich traditioneller und neuartiger Anbaumedien"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"512\" src=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ein-Vergleich-traditioneller-und-neuartiger-Anbaumedien-1140x570-1-1024x512.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-700\" srcset=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ein-Vergleich-traditioneller-und-neuartiger-Anbaumedien-1140x570-1-1024x512.jpeg 1024w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ein-Vergleich-traditioneller-und-neuartiger-Anbaumedien-1140x570-1-300x150.jpeg 300w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ein-Vergleich-traditioneller-und-neuartiger-Anbaumedien-1140x570-1-768x384.jpeg 768w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ein-Vergleich-traditioneller-und-neuartiger-Anbaumedien-1140x570-1.jpeg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Still California Dreaming Medical Marijuana<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">Beim Growing von Hanfpflanzen gibt es unz\u00e4hlige Stellschrauben, die man anpassen kann, um die Pflanze zu beeinflussen. Eine der grundlegendsten Fragen, die man sich dabei stellen muss, ist die Frage zum gewollten Anbaumedium. Anf\u00e4nger unterscheiden hier normalerweise zwischen normaler Erde und hydrophonischen Systemen. Es gibt jedoch eine ganze Welt an Anbaumedien, die wir an dieser Stelle kurz beleuchten wollen. Jedes Medium bringt selbstverst\u00e4ndlich eigene Vor- und Nachteile mit sich, die an dieser Stelle allesamt aufgedeckt werden sollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das Medium Erde<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn man die Erde als Anbaumedium ausgesucht hat, muss man sich entscheiden, ob man die Samen in den normalen Erdboden setzen will oder ob man entsprechende T\u00f6pfe haben m\u00f6chte. Wenn man \u00fcber keinen Garten verf\u00fcgt oder es gerade Winter ist, ist der Anbau drau\u00dfen so gut wie unm\u00f6glich, dann gibt es nur noch die Alternative der T\u00f6pfe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Prinzipiell sollte man eine sehr n\u00e4hrstoffreiche Erde nehmen, Blumenerde erf\u00fcllt bereits so einige der Anforderungen. Man kann jedoch auch in einem entsprechenden Growshop hochwertige biologische Erdmischungen kaufen, welche extra f\u00fcr den Anbau von Cannabis gedacht sind. So sind f\u00fcr die Cannabispflanze die Beschaffenheit der Erde und die physikalischen Eigenschaften von extrem hoher Bedeutung. Folglich erzielt man erst dann richtig hohe Ertr\u00e4ge, wenn man die richtige Erde ausgesucht hat. Diese muss aber selbstverst\u00e4ndlich auch zu den ausgesuchten Seeds und so weiter passen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Vergleich-traditioneller-und-neuartiger-Anbaumedien.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-701\" srcset=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Vergleich-traditioneller-und-neuartiger-Anbaumedien.jpg 1000w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Vergleich-traditioneller-und-neuartiger-Anbaumedien-300x200.jpg 300w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Vergleich-traditioneller-und-neuartiger-Anbaumedien-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption>Indoor Grow California Cannabis Plant.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausschlaggebend f\u00fcr ein rasantes Wachstum der Pflanze ist ein gesundes und weitgreifendes Wurzelwachstum, da \u00fcber die Wurzeln die N\u00e4hrstoffe aufgenommen werden, die f\u00fcr das Wachsen ben\u00f6tigt werden. Inwiefern das Wurzelwachstum stattfindet, h\u00e4ngt zum einen von der Bodendichte, der Gr\u00f6\u00dfe der Bodenpartikel und der gesamten Konsistenz ab. Am besten geeignet sind ganz klar Erden von einer mittelwertigen Struktur, bestehend aus Sand, dem sogenannten Schluff und Lehm. Wenn die Beschaffenheit des Bodens optimal ist, ist auch das Bodenleben bestens an die Pflanze angepasst, was beispielsweise vor Krankheiten und Schimmel sch\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer das Beste aus der Pflanze herausholen will, muss dar\u00fcber hinaus auf den S\u00e4uregrad, also den pH-Wert und den N\u00e4hrstoffgehalt achten. Unterschiedliche Sorten von Erden weisen unterschiedliche Entw\u00e4sserungsverhalten auf, der Anteil an organischen Bestandteilen unterscheidet sich ebenfalls. Organische Anteile in der Erde k\u00f6nnen beispielsweise Torf, Kokosfasern, Holzkohle oder auch Kompost sein. Diese organischen Materialien ver\u00e4ndern selbstverst\u00e4ndlich die Struktur des Bodens insofern, als dass erneut das Wurzelwachstum der Pflanze unterst\u00fctzt wird. So regeln die organischen Materialien den S\u00e4uregrad der Erde und verhindern eine \u00dcbers\u00e4uerung. Zudem lockern diese den Boden auf, wodurch sie die Feuchtigkeit besser halten kann und auch mehr Luft durchl\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie bereits erw\u00e4hnt, ist der pH-Wert f\u00fcr das Pflanzenwachstum nicht zu vernachl\u00e4ssigen. So f\u00e4llt es der Pflanze schwer, die enthaltenen N\u00e4hrstoffe in der Erde aufzunehmen, wenn der pH-Wert den kritischen Wert von 6,5 unterschreitet oder den von 7,5 \u00fcberschreitet. Wenn man sich au\u00dferhalb von diesem Rahmen bewegt, kann leicht an Mangel an N\u00e4hrstoffen in der Pflanze entstehen. Insbesondere durch die \u00dcbers\u00e4uerung werden die Buds kleiner, die Pflanze allgemein ist in ihrem Wachstum geschw\u00e4cht und optisch l\u00e4sst sich das daran erkennen, dass sich die Bl\u00e4tter zusammenrollen. Ist die Erde jedoch zu basisch, der pH-Wert also zu hoch, so nimmt die Pflanze nicht mehr gen\u00fcgend Wasser auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt also bereits in der Erde zahlreiche Faktoren, die man anpassen kann. Hierzu muss gesagt sein, dass einige dieser Kleinkram sind. Wer beispielsweise seinen ersten Grow t\u00e4tig, muss nicht zwangsl\u00e4ufig allzu sehr auf den pH-Wert achten. Meist erkennt man, wenn bei der Pflanze etwas schiefl\u00e4uft und googelt die entsprechenden Symptome. Ansonsten wird die Pflanze trotz eines schlechten pH-Werts immer noch wachsen, der Ertrag f\u00e4llt eben nur geringer aus. Einen h\u00f6heren Ertrag kann man bekanntlich immer noch herausholen. Daf\u00fcr ist die Erde jedoch vergleichsweise pflegeleicht, wenn man sich eine entsprechende Erde von einem Growshop holt und den Topf gut aufsetzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2013<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Lieber das Kokossubstrat?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kokossubstrate werden aus den Fasern der Kokosnussschale gewonnen. Hierbei handelt es sich um ein recht neues Medium, das erst im Laufe der letzten 30 Jahre entdeckt wurde. Es ist ein durch und durch organisches Anbaumedium, welches sich f\u00fcr hydroponisches Growing bestens eignet. Im Vergleich zu den anderen Substraten, mit denen man Hydrokulturen aufsetzt, sind Kokossubstrate nachhaltiger, lassen sich einfacher wiederverwenden und k\u00f6nnen sch\u00e4dliche Krankheitserreger bestens bek\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kokosfasern haben stark unterschiedliche Partikelgr\u00f6\u00dfen, wodurch das Substrat zum einen auflockert, aber auch ausreichend durchl\u00fcftet wird. Dar\u00fcber hinaus sind diese Partikel dazu imstande, bestens Wasser zu speichern. Da Kokossubstrate vergleichsweise luftig sind, bieten sie den Wurzeln mehr als genug Platz, um zu wachsen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"786\" src=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Anbau-Grow-Medien-1024x786.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-703\" srcset=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Anbau-Grow-Medien-1024x786.jpg 1024w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Anbau-Grow-Medien-300x230.jpg 300w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Anbau-Grow-Medien-768x590.jpg 768w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Anbau-Grow-Medien.jpg 1072w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Folglich wird das Wurzelwachstum durch das Kokossubstrat auf jeden Fall verbessert, wodurch mehr Wasser und N\u00e4hrstoffe aufgenommen werden k\u00f6nnen. Das resultiert wiederum darin, dass die Pflanze besser wachsen kann, sich festere und gr\u00f6\u00dfere Bl\u00fcten ausbilden und man am Ende einen h\u00f6heren Ertrag hat. Dem Wachstum wirkt noch entgegen, das der nat\u00fcrliche pH-Wert und Kokossubstraten zwischen 5,5 und 6,5 liegt. Zudem muss man an dieser Stelle den Begriff der Kationenaustauschkapazit\u00e4t einf\u00fchren, welcher die F\u00e4higkeit darstellt, das das Substrat N\u00e4hrstoffe aufnimmt und diese der Pflanze zuf\u00fchren kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein klarer Nachteil der Kokossubstrate ist, dass sie sehr schnell austrocknen k\u00f6nnen und dementsprechend oft mit Wasser versorgt werden m\u00fcssen. Im Gegenteil zu normaler Erde hat ein Kokossubstrat keine Pufferwirkung, der pH-Wert l\u00e4sst sich also sehr leicht von au\u00dfen beeinflussen. Folglich muss man bei jedem Gie\u00dfen den pH-Wert und den EC-Wert messen. Daf\u00fcr erh\u00e4lt man jedoch unabdingbar einen h\u00f6heren Ertrag der Pflanze.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Auswahl von Kokossubstraten gilt es allem voran auf die Qualit\u00e4t zu achten. So sollte das Substrat auf jeden Fall gut gewaschen sein, da ansonsten Natrium und Chlorid in zu gro\u00dfen Mengen enthalten sein k\u00f6nnen. Man sollte auch nachfragen, ob das Substrat gepuffert ist, also mit Kaliumnitrat vorbehandelt. Wenn man das Medium wiederverwenden will, muss man es einfach nur gr\u00fcndlich waschen und man kann es sofort wiederverwenden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2013<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bl\u00e4hton b.z.w. Tongranulat<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu diesem Medium soll direkt gesagt sein, dass es aufwendiger als die Bisherigen ist. Bl\u00e4hton besteht einfach aus kleinen Kugeln aus gebranntem Ton, die man in der Regel in hydrophonischen Systemen einsetzt. Tongranulate sind nicht dazu imstande, N\u00e4hrstoffe aus der entsprechenden N\u00e4hrl\u00f6sung herauszufiltern. Sie f\u00fcgen jedoch der N\u00e4hrl\u00f6sung auch keine weiteren N\u00e4hrstoffe hinzu, darum muss der Grower selbst die N\u00e4hrstoffzufuhr durchgehend kontrollieren. Normalerweise macht man das, wenn man gie\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Bl\u00e4hton selbst spendet so gut wie keine Feuchtigkeit, darum setzt man ihn vorzugsweise in zirkulierenden Systemen ein. Hier pumpt man die N\u00e4hrl\u00f6sung immer wieder durch die Rohre und f\u00fchrt sie damit den Pflanzen zu. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass man den hydrophonischen Systemen keinen Ablauf hinzuf\u00fcgen muss und die Wurzeln nat\u00fcrlich optimal mit Sauerstoff versorgt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da die Pflanzen um einiges mehr an Sauerstoff aufnehmen, wird die Zeit des Anbaus entsprechend verk\u00fcrzt. Wer also so h\u00e4ufig wie nur m\u00f6glich ernten will, sollte auf jeden Fall zum Bl\u00e4hton greifen. Ein hilfreicher Nebeneffekt dessen ist, dass die Wurzelf\u00e4ule durch den hohen Anteil an Sauerstoff nicht entstehen kann, man also nie wieder mit diesem Problem k\u00e4mpfen muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Bl\u00e4hton weist dar\u00fcber hinaus ein komplett neutralen pH-Wert auf, dementsprechend beeinflusst es die N\u00e4hrl\u00f6sung nicht. Vor jedem Durchgang mit dem Bl\u00e4hton muss man jedoch daf\u00fcr sorgen, dass der pH-Wert stabilisiert wird, erst dann l\u00e4sst sich das Tongranulat beliebig oft verwenden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allzu h\u00e4ufig mischen Grower einige Medien zusammen. Wenn man also ganz normal mit Erde anbauen will, kann man trotzdem Gebrauch von Bl\u00e4hton machen. Hierf\u00fcr macht man eine bis zu 5 cm dicke Schicht aus Bl\u00e4hton ganz unten im Blumentopf. Hierdurch kann das Gie\u00dfwasser einwandfrei abflie\u00dfen und es wird erneut die Staun\u00e4sse verhindert, welche in Wurzelf\u00e4ule m\u00fcnden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2013<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Steinwolle<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Steinwolle gibt es in unterschiedlichen Formen, von denen nur wenige im Pflanzenanbau verwendet werden. Meist setzt man Steinwolle bei hydrophonischen Systemen ein, bei denen&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hanf-magazin.com\/growing\/outdoor-growing\/cannabisanbau-im-freiland-wie-machts-der-rest-der-welt\/\">Tr\u00f6pfchenbew\u00e4sserung&nbsp;<\/a>betrieben wird. Wie das Tongranulat auch handelt sich um ein inertes Anbaumedium, dementsprechend muss es vor Gebrauch in seinem pH-Wert stabilisiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt unterschiedliche Ausf\u00fchrungen der Steinwolle, mit denen man je nachdem andere Ziele verfolgt. So gibt es ganz kleine Bl\u00f6cke f\u00fcr Stecklinge, welche man, nachdem das Wurzelschlagen angefangen hat, in gr\u00f6\u00dfere Bl\u00f6cke einsetzen kann. Letzten Endes sollen Pflanzen dann auf Steinwollmatten gesetzt werden oder in ein entsprechendes anderes Anbaumedium eingepflanzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Steinwolle ist steril und enth\u00e4lt garantiert keine Keime, weshalb Pflanzen in diesem Medium kaum anf\u00e4llig f\u00fcr Krankheiten oder Sch\u00e4dlinge sind. Wer also in Vergangenheit h\u00e4ufig mit solchen Problemen zu k\u00e4mpfen hatte, sollte sich gegebenenfalls der Steinwolle zuwenden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bl\u00f6cke oder Matten aus Steinwolle, die man so direkt im Growing einsetzt, sind normalerweise vom Plastik umh\u00fcllt. Dadurch bleibt die Feuchtigkeit im Medium und Algen und Infektionen k\u00f6nnen nicht eindringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Umgang mit Steinwolle ist jedoch f\u00fcr den Menschen gef\u00e4hrlich. St\u00e4ube und F\u00e4den dieser sollte man auf keinen Fall einatmen, da sie der Lunge sch\u00e4digen und h\u00f6chst wahrscheinlich krebserregend sind. Wenn man also mit der Steinwolle hantiert, sollte man zu Maske und Handschuhen greifen, die Arme sollten ebenfalls nicht frei sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor man&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hanf-magazin.com\/growing\/indoor-growing\/marihuana-stecklinge\/jungpflanzen-auf-steinwolle-vorziehen\/\">Steinwolle<\/a>&nbsp;wiederverwenden kann, ist einiges an Aufarbeitung notwendig. Zu Anfang muss sie nat\u00fcrlich getrocknet werden und von eventuellen Pflanzenresten befreit. Danach muss die Steinwolle noch mit einer 3-prozentigen Hydrogeniuml\u00f6sung f\u00fcr 24 Stunden komplett sterilisiert werden, wonach man sie selbstverst\u00e4ndlich gr\u00fcndlich aussp\u00fclen muss. Zudem muss gesagt sein, dass Steinwolle nicht umweltfreundlich ist. Sie l\u00e4sst sich zwar wiederverwenden, daf\u00fcr jedoch nicht recyceln oder kompostieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2013<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Earthwool<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine ganz besondere Form der Steinwolle nennt sich Earthwool. Diese Form der Steinwolle gewinnt man aus Basalt, welches ein vulkanisches Gerinnungsgestein ist. Anschlie\u00dfend f\u00fcgt man dem noch ein nat\u00fcrliches Bindemittel hinzu. Im Vergleich zu herk\u00f6mmlicher Steinwolle handelt es sich nun um ein organisches Bindemittel. Es erm\u00f6glicht im Vergleich eine bessere Verwurzelung, womit erneut direkt h\u00f6here Ertr\u00e4ge erzielt werden k\u00f6nnen. Es ist sogar bewiesen, dass die Wachstumsperformance klar verbessert wird. Im Vergleich zu herk\u00f6mmlicher Steinwolle ist die Earthwool um einiges umweltfreundlicher und verursacht keine Hautirritationen, ist also weniger sch\u00e4dlich f\u00fcr den Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Earthwool l\u00e4sst sich nat\u00fcrlich wiederverwenden, in diesem Fall kann man die Pflanzenreste sogar drinnen lassen. Dazu kommt noch, dass die Earthwool extra behandelt wird, damit sie von sich aus ein vollwertiges Substrat darstellen. Insbesondere hat man bei der Earthwool darauf geachtet, ein vollwertiges Substrat zu schaffen, welches dennoch mehr Vorteile als Erde aufweist. Das&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hanf-magazin.com\/growing\/indoor-growing\/cannabis-erde-duenger-im-bio-anbau\/\">Wurzelwachstum<\/a>&nbsp;ist beispielsweise besser, da die Earthwool unter anderem luftiger als g\u00e4ngige Erde ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color wp-block-paragraph\" style=\"color:#fc0509\"><strong><em>Viele M\u00f6glichkeiten<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color wp-block-paragraph\" style=\"color:#f4070b\"><em>Wer mit seinem ersten Grow loslegen will, sieht sich vor eine Menge Entscheidungen gestellt. Prinzipiell gilt, dass man seinen ersten Anbau so einfach wie m\u00f6glich halten sollte, da man erst mal grundlegende Erfahrung sammeln sollte. Deswegen sind f\u00fcr Anf\u00e4nger hydrophonische Systeme normalerweise keine gute Idee. Wenn man jedoch beste Pflanzen und h\u00f6chste Ertr\u00e4ge haben will, kommt man an hydroponischen Systemen nicht vorbei.<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><a href=\"https:\/\/www.hanf-magazin.com\/growing\/ein-vergleich-traditioneller-und-neuartiger-anbaumedien\/\">Quelle<\/a><\/p><\/blockquote><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim Growing von Hanfpflanzen gibt es unz\u00e4hlige Stellschrauben, die man anpassen kann, um die Pflanze zu beeinflussen. Eine der grundlegendsten Fragen, die man sich dabei stellen muss, ist die Frage zum gewollten Anbaumedium. Anf\u00e4nger unterscheiden hier normalerweise zwischen normaler Erde und hydrophonischen Systemen. Es gibt jedoch eine ganze Welt an<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/hanfserver.info\/?p=699\" class=\"more-link\">Weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\">Ein Vergleich traditioneller und neuartiger Anbaumedien<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-699","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-oekologisches"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/699","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=699"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/699\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":932,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/699\/revisions\/932"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=699"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=699"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=699"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}