{"id":3140,"date":"2025-03-12T20:09:45","date_gmt":"2025-03-12T19:09:45","guid":{"rendered":"https:\/\/hanfserver.info\/?p=3140"},"modified":"2025-03-12T20:09:48","modified_gmt":"2025-03-12T19:09:48","slug":"europaeische-umfrage-zum-thema-drogen-2024-cannabis-platz-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hanfserver.info\/?p=3140","title":{"rendered":"Europ\u00e4ische Umfrage zum Thema Drogen 2024 \u2013 Cannabis Platz 1"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"375\" src=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Europaeische-Umfrage-zum-Thema-Drogen-2024-Cannabis-Platz-1-750x375-1.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3141\" style=\"width:790px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Europaeische-Umfrage-zum-Thema-Drogen-2024-Cannabis-Platz-1-750x375-1.jpeg 750w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Europaeische-Umfrage-zum-Thema-Drogen-2024-Cannabis-Platz-1-750x375-1-300x150.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verschiedene Organe besch\u00e4ftigen sich in Europa mit der Frage, welche und wie viele Rauschmittel von der Bev\u00f6lkerung in welchem Ma\u00dfe genutzt werden. Dabei geht es in erster Linie um die Substanzen, die nicht \u00fcber den legalen Markt erworben werden k\u00f6nnen, sondern regul\u00e4r \u00fcber den Schwarzmarkt verkauft werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So erscheinen j\u00e4hrlich Drogen- und Suchtberichte, beispielsweise seitens der UN oder auch \u00fcber die deutsche Bundesregierung. Auch die European Union Drugs Agency (EUDA) versorgt die EU mit unabh\u00e4ngigen Informationen \u00fcber Drogen und Drogensucht, damit die Gesetzgeber eine wirksame Drogenpolitik entwerfen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die wichtigsten Ergebnisse einer Web-Umfrage f\u00fcr das vergangene Jahr 2024 mit 61.732 online befragten Personen wurden jetzt ver\u00f6ffentlicht und machen erneut eindeutig klar, dass das am meisten genutzte Rauschmittel auf den klangvollen Namen Cannabis h\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>24 EU-L\u00e4nder und Norwegen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In 24 EU-L\u00e4ndern sowie Norwegen wurden Menschen ab einem Alter von 18 Jahren von der EUDA dahingehend befragt, welche Rauschmittel im Jahr 2024 von ihnen mehr oder weniger genutzt worden sind. Dazu wurden auch in elf weiteren L\u00e4ndern die gleichen Fragen \u00fcber den Konsum gestellt, die jedoch nicht zur EU z\u00e4hlen und daher nicht in die Analyse einflossen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwischen Mai und Juli gaben alle Teilnehmer der Umfrage ihre Genusskonsumverhaltensweisen preis und machten Analysen betreffend den Substanzgebrauch in Europa m\u00f6glich. Nicht \u00fcberraschend d\u00fcrfte es sein, dass in so vielen anderen F\u00e4llen die am h\u00e4ufigsten genutzte Substanz Cannabis oder Haschisch darstellte. Insgesamt ging es bei der Frage nach den Konsummustern um die vergangenen 12 Monate. Dabei stellte sich nach Aussagen der teilnehmenden Menschen heraus, dass Cannabis die am h\u00e4ufigsten konsumierte Droge war, die von 59 Prozent der Befragten angegeben wurde. Gefolgt von MDMA\/Ecstasy (30 %) und Kokain (29 %).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz dieser hohen Zahl von Rauschmittelkonsumenten gaben nur drei Prozent der Befragten an, dass sie sich in einer Behandlung bef\u00e4nden, damit sie ihren Konsum stoppten oder besser in den Griff bek\u00e4men. Die Polytoxikomanie, der Mehrfachkonsum mit unterschiedlichen Substanzen, war das am h\u00e4ufigsten gemeldete Muster f\u00fcr alle Rauschmittel beim letzten Konsum der Befragten. Kokainpulver war dabei die am meisten konsumierte Droge neben mindestens einer anderen Substanz, zu denen auch Tabak und Alkohol z\u00e4hlten. Nur vier Prozent der befragten Kokainnutzer gaben an, das Rauschmittel beim letzten Konsum nicht zusammen mit einer anderen Substanz konsumiert zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Cannabis alleine reicht den meisten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bez\u00fcglich des Mehrfachkonsums \u2013 also die Mischungen verschiedener Substanzen w\u00e4hrend des Rauschmittelkonsums \u2013 konnte herausgefunden werden, dass den meisten Cannabiskonsumenten der Rausch der psychoaktiv wirkenden Hanfinhaltsstoffe gen\u00fcgt. Cannabis war somit die Droge mit dem geringsten Anteil an Mehrfachkonsumenten. Ein Drittel der Befragten gab schlie\u00dflich an, dass sie bei ihrem letzten Cannabiskonsum keine andere Substanz konsumiert h\u00e4tten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nur sechs Prozent mischten den Cannabisrausch mit Kokain oder MDMA\/Ecstasy. Drei Prozent setzten zwecks Steigerung ihres Rausches auf Amphetamine oder auf Psilocybin-Pilze. Ein Prozent weniger nahm zeitgleich beispielsweise LSD oder Ketamin zu sich. Nur ein Prozent setzte unter anderem auf Kratom oder andere Rauschmittel wie Methamphetamin. Die Frage nach dem Grund f\u00fcr den Einsatz der Rauschmittel Cannabis, Amphetamin, Crack, Kokain oder Methamphetamin wurde von der H\u00e4lfte der Befragten dahingehend beantwortet, dass man einfach \u201ehigh\u201c werden m\u00f6chte und Spa\u00df haben wolle.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei den Menschen, die MDMA\/Ecstasy, Ketamin oder Kokain konsumierten, waren es gar 75 Prozent. Mehr als 60 Prozent der Cannabisnutzer gaben an, die Droge zum Stressabbau oder zur Entspannung zu verwenden \u2013 \u00fcberraschenderweise taten dies auch die Menschen, die im gleichen Zeitraum Heroin zu sich nahmen. Bei Amphetamin und Methamphetamin galt bei etwas \u00fcber der H\u00e4lfte (51 %) ein komplett anderer Grund: Man wolle wach bleiben, war die Antwort.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die eigenen vier W\u00e4nde bevorzugt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend Partydrogen wie MDMA\/Ecstasy oder Kokain in erster Linie w\u00e4hrend Festivals von den Nutzern konsumiert wurden, gestaltete sich der Einsatz von Cannabis oder Heroin recht gegenteilig. 79 Prozent der Ecstasy-Nutzer griffen auf Veranstaltungen auf ihre Substanz zur\u00fcck \u2013 Kokain wurde im Gegenzug zumeist in Bars oder Clubs genutzt (68 %). Bei Marihuana und erneut Heroin gaben 92 Prozent der Konsumenten hingegen an, dass man das jeweilige Rauschmittel in den meisten F\u00e4llen in den eigenen vier W\u00e4nden zu sich nehme. Aufgrund dieser \u00e4hnlichen Muster sollte wohl aber noch einmal darauf hingewiesen werden, dass 69 Prozent aller Befragten Cannabis gebrauchten, aber nur drei Prozent das tats\u00e4chlich nicht ungef\u00e4hrliche und leicht s\u00fcchtig machende Heroin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Cannabisnutzer gaben zus\u00e4tzlich an, dass sie in erster Linie ihren Rausch mittels des Konsums via Joints heraufbeschw\u00f6rten (83 %). Nur vier Prozent genossen unter anderem die Bong. Doch ganze 30 Prozent in dieser gesamten Konsumentengruppe kifften nach eigenen Angaben nur zwischen einem und f\u00fcnf Tagen w\u00e4hrend der gesamten vergangenen 12 Monate. Nur elf Prozent der Cannabiskonsumenten gaben an, dass sie mehr als 300 Tage innerhalb eines Jahres auf Marihuana oder Haschisch zur\u00fcckgegriffen h\u00e4tten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die gr\u00f6\u00dfte Gruppe der Nutzer berauschender Hanfprodukte z\u00e4hlt also zu den Gelegenheitskonsumenten. Wie viel, genauer gesagt wie wenig Material in Gramm w\u00e4hrend einer Konsum-Session genutzt wurden, kristallisiert sich in der europ\u00e4ischen Web-Umfrage zum Thema Drogen 2024 ebenfalls heraus. Jeweils 24 Prozent nutzen nur 0,2 bis 0,3 Gramm oder ab 0,3 bis etwas h\u00f6her dosierter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es klingt daher so, dass ein Gro\u00dfteil der europ\u00e4ischen Cannabiskonsumenten mit einem vern\u00fcnftigen Gebrauch des nat\u00fcrlichen Genussmittels kaum bis wenig Probleme hat. Dies wird dadurch unterst\u00fctzt, dass trotz der weitaus gr\u00f6\u00dften Anzahl in der Gruppe der europ\u00e4ischen Cannabisnutzer (59 %) sich nur 2,6 Prozent in einer Suchtbehandlung befanden. Es ist aber leider nicht \u00fcbermittelt, wie viele davon freiwillig sind.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><a href=\"https:\/\/www.hanf-magazin.com\/umfragen\/europaeische-umfrage-zum-thema-drogen-2024-cannabis-platz-1\/\">Quelle<\/a><\/p><\/blockquote><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verschiedene Organe besch\u00e4ftigen sich in Europa mit der Frage, welche und wie viele Rauschmittel von der Bev\u00f6lkerung in welchem Ma\u00dfe genutzt werden. Dabei geht es in erster Linie um die Substanzen, die nicht \u00fcber den legalen Markt erworben werden k\u00f6nnen, sondern regul\u00e4r \u00fcber den Schwarzmarkt verkauft werden. 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