{"id":261,"date":"2020-10-25T00:07:32","date_gmt":"2020-10-24T22:07:32","guid":{"rendered":"http:\/\/hanfserver.info\/?p=261"},"modified":"2020-12-20T11:11:23","modified_gmt":"2020-12-20T10:11:23","slug":"das-endocannabinoidsystem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hanfserver.info\/?p=261","title":{"rendered":"Das Endocannabinoidsystem"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Was ist das Endocannabinoidsystem und wie funktioniert es? Eine Einf\u00fchrung f\u00fcr Neulinge<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-vimeo wp-block-embed-vimeo wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"What is the endocannabinoid system and how does it work?\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/286521835?h=52a7cfeee5&amp;dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"880\" height=\"495\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Endocannabinoidsystem<\/strong><br><strong>Das Endocannabinoidsystem ist ein lebenswichtiges biologisches Netzwerk \u00e4hnlich wie das zentrale Nervensystem, das f\u00fcr die korrekte Funktion des K\u00f6rpers unverzichtbar und nicht auf ein Organ oder einen K\u00f6rperteil begrenzt ist. Und dass es dank des Cannabiskonsums entdeckt wurde, widerlegt die Behauptung, wir w\u00e4ren der Gesellschaft nicht von Nutzen!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was ist das Endocannabinoidsystem?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Das Endocannabinoidsystem setzt sich \u2013 wissenschaftlich gesehen \u2013 aus Neuronen, Endocannabinoiden und Cannabinoid-Rezeptoren zusammen. In diesem Artikel geht es darum, diese Aussage auch f\u00fcr Laien verst\u00e4ndlich zu machen. Denn dieses faszinierende Gebiet ist nun einmal f\u00fcr jeden, der nicht Neurowissenschaften studiert hat (einschlie\u00dflich des Autors!), ziemlich erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftig.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gehirn und der K\u00f6rper sind von Nervenzellen durchzogen, die man Neuronen nennt und die durch Neurotransmitter miteinander verbunden sind. Diese Neurotransmitter bestehen aus Molek\u00fclen, die man Agonisten nennt. Sie bewegen sich durch einen winzigen Zwischenraum, der als Synapse bezeichnet wird, von einem Neuron zum n\u00e4chsten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Agonisten koppeln sich an neuronale Rezeptoren an und l\u00f6sen dadurch eine Kettenreaktion aus. Im Falle des Endocannabinoidsystems werden diese Rezeptoren CB1 (Cannabinoidrezeptor 1) und CB2 (Cannabinoidrezeptor 2) genannt.<\/p>\n\n\n\n<p>CB1-Rezeptoren kommen haupts\u00e4chlich im Gehirn vor; einige finden sich auch in der Leber, in den Lungen und den Nieren. CB2-Rezeptoren befinden sich im gesamten K\u00f6rper. Die Zahl der Cannabinoidrezeptoren im Gehirn ist h\u00f6her als die aller anderen neuronalen Rezeptoren.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine h\u00e4ufig verwendete Analogie dr\u00fcckt es so aus: Agonisten sind die Schl\u00fcssel und Rezeptoren sind die Schl\u00f6sser. Aber Sie k\u00f6nnen sich Neuronen auch als Legosteine vorstellen, wobei die Agonisten die Zapfen* und die Rezeptoren die R\u00f6hren* darstellen. &nbsp;Das Endocannabinoidsystem ist eine Struktur. Es kann nur funktionieren, wenn die einzelnen Elemente zueinander passen. Und es ist lebenswichtig, dass es funktioniert, wie Sie gleich sehen!<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; &nbsp;&nbsp;Das Endocannabinoidsystem sendet Signale, sowohl innerhalb des Gehirns als auch im gesamten K\u00f6rper<br>&nbsp; &nbsp; Cannabinoide \u00fcbertragen Signale von einem Neuron zum anderen<br>&nbsp; &nbsp; CB1 = Cannabinoid-Rezeptor 1. Haupts\u00e4chlich im Gehirn<br>&nbsp; &nbsp; CB2 = Cannabinoid-Rezeptor 2. Im ganzen K\u00f6rper<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie funktioniert das Endocannabinoidsystem?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Endocannabinoidsystem wird durch Cannabinoide aktiviert (nicht wirklich \u00fcberraschend). Die vom K\u00f6rper selbst produzierten Cannabinoide werden als Endocannabinoide bezeichnet, w\u00e4hrend die in Cannabis vorkommenden Cannabinoide Phytocannabinoide genannt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die oben erw\u00e4hnte Analogie von Schl\u00fcssel und Schloss basiert auf der Tatsache, dass die CB1- und CB2-Rezeptoren nur von Cannabinoiden aktiviert werden, nicht aber von anderen Agonisten-Molek\u00fclen. Die Cannabinoid-\u201eSchl\u00fcssel\u201c sind die also die einzigen, die in die Rezeptor-\u201eSchl\u00f6sser\u201c passen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hanfserver.info\/webseitenbilder\/Sensiseeds.jpg\" alt=\"[Bild: Sensiseeds.jpg]\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Grafik, welche zwei Neurone zeigt, die durch eine Synapse miteinander verbunden sind. Es kommt zu einem negativen R\u00fcckkoppelungsmechanismus, der in Zusammenhang mit dem Endocannabinoid-System von Bedeutung ist.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; &nbsp;&nbsp;Phyto = Pr\u00e4fix mit der Bedeutung Pflanze oder Pflanzen<br>&nbsp; &nbsp; Endo = Pr\u00e4fix mit der Bedeutung innerhalb oder innen<br>&nbsp; &nbsp; Phytocannabinoide, auch klassische Cannabinoide genannt, stammen aus Pflanzen<br>&nbsp; &nbsp; Endocannabinoide stammen aus dem Inneren des K\u00f6rpers<\/p>\n\n\n\n<p>Die CB1-Rezeptoren werden durch THC (Tetrahydrocannabinoid) aktiviert \u2013 wenn wir also vom \u201eKopfrausch\u201c-Effekt sprechen, der durch Sativa-dominante THC-reiche Sorten hervorgerufen wird, dann ist diese Aussage w\u00f6rtlich zu nehmen!<\/p>\n\n\n\n<p>Die CB2-Rezeptoren werden durch CBN (Cannabidiol) aktiviert, das keine psychoaktive Wirkung hat und meist mit Cannabissorten (und reinen CBD-Produkten) assoziiert wird, die einen entspannenden, k\u00f6rperzentrierten Effekt haben. Mit dieser Beschreibung kann man sich den Ort der beiden Rezeptor-Typen und den Unterschied zwischen ihnen leicht merken!<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; &nbsp;&nbsp;CB1 = THC = Kopf<br>&nbsp; &nbsp; CB2 = CBD = K\u00f6rper<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wozu gibt es das Endocannabinoidsystem?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Endocannabinoidsystem reguliert die K\u00f6rpersysteme so, dass die Hom\u00f6ostase aufrechterhalten bleibt, also ein Zustand des Gleichgewichts, der f\u00fcr gesunde K\u00f6rperfunktionen erforderlich ist. Die Hom\u00f6ostase kann man sich als den begrenzten Bereich von Zust\u00e4nden vorstellen, innerhalb dessen der K\u00f6rper so funktioniert, wie es die Natur vorgesehen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Beispielsweise werden folgende K\u00f6rperfunktionen von hom\u00f6ostatischen Prozessen gesteuert: der Blutzuckerspiegel, die K\u00f6rpertemperatur, die ph-Werte des Blutes, die Regulierung des Wasser- und Mineralhaushalts sowie die Ausscheidung der Stoffwechselendprodukte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hanfserver.info\/webseitenbilder\/Sensiseeds1.jpg\" alt=\"[Bild: Sensiseeds1.jpg]\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Grafik zur Veranschaulichung des Endocannabinoid-Systems. Auf der linken Seite der Grafik befinden sich Illustrationen, welche stellvertretend stehen f\u00fcr die K\u00f6pertemperatur, den Blutzuckerspiegel, den PH-Wert, den Wasser- und Mineralhaushalt sowie Stoffwechselendprodukte. Rechts davon befindet sich der Umriss eines Menschen. Phytocannabinoide gelangen durch den Mund und die Haut in den K\u00f6rper, wie auf der Grafik zu erkennen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine simple Analogie w\u00e4re, den K\u00f6rper als ein Haus zu betrachten, in dessen Innern das Endocannabinoidsystem als Hausmeister arbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wird das Haus beispielsweise zu warm, \u00f6ffnet der Hausmeister die Fenster oder schaltet die Klimaanlage ein. Und wird das Haus zu kalt, schlie\u00dft der Hausmeister die Fenster und schaltet die Heizung ein. Wird das Haus schmutzig, reinigt es der Hausmeister, aber er wei\u00df auch, wann er mit dem Aufr\u00e4umen aufh\u00f6ren muss \u2013 schlie\u00dflich wirft man nicht auch noch die M\u00f6bel weg, nachdem man den Abfall beseitigt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; &nbsp;&nbsp;K\u00f6rper = Haus<br>&nbsp; &nbsp; Endocannabinoidsystem = Hausmeister<br>&nbsp; &nbsp; Cannabinoide = Botschaften, die der Hausmeister zu den Aufgaben erh\u00e4lt, die erledigt werden m\u00fcssen<\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten Agonisten bewegen sich nur in einer Richtung fort. Cannabinoide stellen hier eine Ausnahme dar, denn sie k\u00f6nnen sich zwischen den Neuronen hin- und zur\u00fcckbewegen. Das bezeichnet man als negativen R\u00fcckkopplungsmechanismus. Dieser macht das ECS zu einem lebenswichtigen System f\u00fcr Lebewesen. Denn es teilt dem K\u00f6rper mit, wann er einen Prozess beginnen soll (zum Beispiel zu schwitzen, um sich abzuk\u00fchlen), aber auch, wann er den Prozess beenden soll (sonst w\u00fcrden wir alle st\u00e4ndig schwitzen).<\/p>\n\n\n\n<p>Der K\u00f6rper stellt permanent seine eigenen Cannabinoide her (Endocannabinoide), um mit dem Endocannabinoidsystem zu interagieren und sicherzustellen, dass die Hom\u00f6ostase aufrechterhalten bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Werden nicht gen\u00fcgend Endocannabinoide erzeugt, kann \u2013 wie man annimmt \u2013 ein klinischer Endocannabinoid-Mangel auftreten. Man nimmt auch an, dass dieser Mangel durch die Gabe von Phytocannabinoiden behandelt werden kann. Genau das macht die Menschheit auch schon seit vorgeschichtlichen Zeiten, wobei sie unterschiedliche Behandlungserfolge erzielt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Cannabis kann deshalb so viele verschiedene Krankheiten heilen, weil das Endocannabinoidsystem im ganzen K\u00f6rper verbreitet ist und dort f\u00fcr die korrekte Funktion vieler unterschiedlicher Teile und Aspekte des K\u00f6rpers sorgt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sind Menschen die einzigen Lebewesen mit einem Endocannabinoidsystem?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Absolut nicht! Aus diesem Grund ist in diesem Artikel von \u201edem K\u00f6rper\u201c die Rede, und nicht vom \u201emenschlichen K\u00f6rper\u201c. Die \u00fcberwiegende Zahl der Lebewesen auf diesem Planeten hat n\u00e4mlich ein ECS.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist bei allen Wirbeltieren (Lebewesen mit einer Wirbels\u00e4ule) und bei allen wirbellosen Tieren (Lebewesen ohne Wirbels\u00e4ule) vorhanden. Das erkl\u00e4rt, warum CBD-Produkte bei Haustieren so gut wirken und warum sie das Potenzial haben, einer fast unbegrenzten Zahl von Tierarten zu helfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur einige wenige Arten verf\u00fcgen \u00fcber kein ECS, wie zum Beispiel Seeschw\u00e4mme, Nematoden (Fadenw\u00fcrmer) und Seeanemonen, da deren Evolution schon vor sehr langer Zeit einen anderen Weg genommen hat. Die fr\u00fcheste Lebensform, von der bekannt ist, dass sie \u00fcber Cannabinoidrezeptoren verf\u00fcgt, ist die Seescheide.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese primitive, r\u00f6hrenf\u00f6rmige Kreatur entwickelte sich vor \u00fcber 600 Mio. Jahren. Sie kann ihre inneren Organe in einem Akt der Selbstverteidigung erbrechen (\u00e4hnlich wie sehr betrunkene Leute Kneipenschl\u00e4gereien vermeiden). Es gibt sogar eine Schleimpilz-Art, die \u201eein rudiment\u00e4res Endocannabinoidsystem besitzt\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wann wurde das Endocannabinoidsystem entdeckt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sie denken vermutlich, dass das ECS schon vor langer Zeit entdeckt wurde, da es bei so vielen Lebewesen vorkommt und au\u00dferdem schon sehr alt und lebenswichtig ist. Da liegen Sie leider falsch. In der heute bekannten Form (CB1- und CB2-Rezeptoren, die von zwei bekannten Endocannabinoiden aktiviert werden) konnte das Endocannabinoidsystem erst 1995 nachgewiesen werden (nicht wenige von uns wurden schon vor dieser entscheidenden Entdeckung geboren!).<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; &nbsp;&nbsp;1940 \u2013 CBD erstmals isoliert<br>&nbsp; &nbsp; 1963 \u2013 CBD erstmals synthetisch hergestellt<br>&nbsp; &nbsp; 1964 \u2013 THC erstmals synthetisch hergestellt<br>&nbsp; &nbsp; 1988 \u2013 CB1 identifiziert (bei Ratten)<br><strong>1991 \u2013 CB1 beim Menschen erfolgreich nachgebaut<\/strong><br>&nbsp; &nbsp; 1992 \u2013 Anandamid wird als erstes Endocannabinoid im menschlichen Gehirn entdeckt<br>&nbsp; &nbsp; 1993 \u2013 CB2 beim Menschen identifiziert und erfolgreich nachgebaut<br>&nbsp; &nbsp; 1995 \u2013 2-AG wird als zweites Endocannabinoid entdeckt<\/p>\n\n\n\n<p>Das Phytocannabinoid CBD wurde zwar bereits 1940 isoliert, aber erst 1963 haben Professor Mechoulam und sein Team die chemische Struktur von CBD entdeckt und es erfolgreich synthetisch hergestellt. Sie wiederholten ihre gro\u00dfartige Leistung ein Jahr sp\u00e4ter bei THC.<\/p>\n\n\n\n<p>1988 wurde der erste und 1993 der zweite Cannabisrezeptor identifiziert. Das erste Endocannabinoid, Anandamid genannt, wurde erst 1992 entdeckt, und das zweite mit dem Namen 2-AG (weil nur wenige hoch gebildete Menschen den Begriff 2-Arachidonoylglycerol problemlos aussprechen k\u00f6nnen) folgte 1995.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie wurde das Endocannabinoidsystem entdeckt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir wissen eigentlich nur deswegen \u00fcber dieses unglaubliche System Bescheid, weil bis zu den sp\u00e4ten 1980er-Jahren ein vom National Institute of Drug Abuse (Nationale Beh\u00f6rde f\u00fcr Drogenmissbrauch) finanziertes Forschungsprojekt durchgef\u00fchrt wurde, mit dem Ziel, Cannabiskonsumenten zu diskreditieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Potenzial zur Behandlung vieler hundert Erkrankungen wurde entschl\u00fcsselt, weil Menschen jahrtausendelang die von Cannabis erzeugten erweiterten Bewusstseinszust\u00e4nde genossen haben und sich weigerten, dies aufzugeben, nur weil Cannabis auf einmal illegal geworden war.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings bedeutet das nicht zwangsl\u00e4ufig, dass die Menschen f\u00fcr den Cannabiskonsum \u201egeschaffen\u201c sind (anders als Bill Hicks behauptet). Es w\u00e4re falsch, zu sagen: \u201eDies beweist, dass wir f\u00fcr den Cannabiskonsum bestimmt sind\u201c, au\u00dfer wenn es zu Ihren Glaubenss\u00e4tzen geh\u00f6rt, dass es Wesen gibt, die 1. Menschen geschaffen haben, 2. eine Art Masterplan haben, zu dem geh\u00f6rt, dass wir Cannabis konsumieren, und 3. es entweder aufgegeben haben, sicherzustellen, dass wir ohne Angst vor Strafen Cannabis konsumieren k\u00f6nnen, oder deren Absichten wir irgendwie durchkreuzen k\u00f6nnen, sodass wir uns nicht mehr an ihren Plan halten m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was jedoch in der Tat bewiesen wurde, ist: Die Natur bringt uns immer wieder zum Staunen; Menschen unterscheiden sich weniger von anderen Lebewesen als fr\u00fcher angenommen; Cannabis hat mehr medizinisches Potenzial hat als jede andere Pflanze auf Erden und wir kennen heute die Gr\u00fcnde daf\u00fcr.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aber nun soll Professor Mechoulam, der dies alles mit schlichter Eloquenz auf den Punkt bringt, das letzte Wort haben:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMithilfe einer Pflanze, die wir seit Jahrtausenden kennen, entdeckten wir ein neues physiologisches System von immenser Bedeutung \u2026 Das h\u00e4tten wir aber nie erreichen k\u00f6nnen, wenn wir diese Pflanze nicht n\u00e4her untersucht h\u00e4tten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Haben Sie etwas Neues aus diesem Artikel gelernt? Oder gibt es einen Punkt beim Endocannabinoidsystem, der nicht besprochen wurde und den Sie noch nicht verstehen? Sind Sie selbst Forscher und m\u00f6chten einen der Punkte erg\u00e4nzen oder korrigieren? Teilen es uns bitte in der Kommentarfunktion mit!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><a href=\"https:\/\/sensiseeds.com\/de\/blog\/was-ist-das-endocannabinoidsystem-und-wie-funktioniert-es-ein-einfuehrung-fuer-neulinge\/?fbclid=IwAR2DZZG4q_6FtBhBmkPpTo1scJ_MJu_z_8Pc3j3_tu7TWAfTBwnuiZSjobI\">Quelle<\/a><\/p><\/blockquote><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist das Endocannabinoidsystem und wie funktioniert es? Eine Einf\u00fchrung f\u00fcr Neulinge EndocannabinoidsystemDas Endocannabinoidsystem ist ein lebenswichtiges biologisches Netzwerk \u00e4hnlich wie das zentrale Nervensystem, das f\u00fcr die korrekte Funktion des K\u00f6rpers unverzichtbar und nicht auf ein Organ oder einen K\u00f6rperteil begrenzt ist. Und dass es dank des Cannabiskonsums entdeckt wurde,<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/hanfserver.info\/?p=261\" class=\"more-link\">Weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\">Das Endocannabinoidsystem<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-261","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-medizinisches"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/261","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=261"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/261\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":974,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/261\/revisions\/974"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=261"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=261"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=261"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}