{"id":2098,"date":"2022-08-09T21:24:44","date_gmt":"2022-08-09T19:24:44","guid":{"rendered":"https:\/\/hanfserver.info\/?p=2098"},"modified":"2022-08-09T21:32:57","modified_gmt":"2022-08-09T19:32:57","slug":"mehr-evidenz-fuer-die-schmerzbehandlung-mit-cannabis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hanfserver.info\/?p=2098","title":{"rendered":"Mehr Evidenz f\u00fcr die Schmerzbehandlung mit Cannabis"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"375\" src=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Khiron-Life-Sciences_6-1-750x375-1.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2099\" srcset=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Khiron-Life-Sciences_6-1-750x375-1.jpeg 750w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Khiron-Life-Sciences_6-1-750x375-1-300x150.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-khiron-life-sciences-engagiert-sich-fur-bessere-studienlage-bei-cannabistherapien\">Khiron Life Sciences engagiert sich f\u00fcr bessere Studienlage bei Cannabistherapien<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Cannabis wird mittlerweile in einigen L\u00e4ndern erfolgreich als Heilpflanze eingesetzt, doch der praktische Umgang mit Cannabismedikamenten ist f\u00fcr viele Menschen, auch Mediziner und Wissenschaftler, noch l\u00e4ngst keine Routine geworden. Lange Jahre hatten sich Medizin und Forschung aufgrund restriktiver Gesetze nicht mit Cannabis besch\u00e4ftigt. Dieser Umstand der mangelnden Evidenz bietet nicht nur Hanfgegnern argumentative Angriffsfl\u00e4che, die schlechte Studienlage hinsichtlich der pharmakologischen Eigenschaften von Cannabis bereitet auch verschreibungswilligen Medizinern Probleme.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die medizinische Cannabisforschung hat folglich gro\u00dfe Aufgaben vor sich. Da in den letzten Jahren in manchen L\u00e4ndern die gesetzlichen H\u00fcrden f\u00fcr die medizinische Nutzung von Cannabis gefallen sind, \u00f6ffnet sich das Thema damit auch f\u00fcr die Wissenschaft. Mit Khiron Life Sciences engagiert sich eines der global f\u00fchrenden Cannabisunternehmen in den Bem\u00fchungen, die wissenschaftliche Grundlage f\u00fcr den medizinischen Umgang mit Cannabis zu verbessern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor geraumer Zeit hat Khiron eine Studie \u00fcber die Wirksamkeit von Cannabis in der Schmerztherapie ver\u00f6ffentlicht, einem der gr\u00f6\u00dften Einsatzgebiete von Medizinalcannabis. \u00dcber Khiron, die Studie, und \u00fcber die Situation von Cannabis als Medizin, haben wir mit dem Global Scientific Director, Dr. Guillermo Moreno-Sanz, gesprochen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Interview mit Dr. Guillermo Moreno-Sanz, Global Scientific Director<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hanf Magazin:<\/strong>&nbsp;<strong>Khiron Life Sciences ist ein Unternehmen, das mittlerweile in einigen L\u00e4ndern, besonders in Europa und Lateinamerika, bekannt ist. Und nicht zum ersten Mal findet KHIRON Erw\u00e4hnung in einem Beitrag des Hanf-Magazins. Doch f\u00fcr den Fall, dass einige Leser den Namen vielleicht doch noch nicht geh\u00f6rt haben, wie w\u00fcrdest Du das Unternehmen in K\u00fcrze beschreiben?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Dr. Guillermo Moreno-Sanz:<\/strong>&nbsp;KHIRON ist ein globales medizinisches Cannabisunternehmen mit eigenen medizinischen Kliniken und Telemedizinplattformen, aber das ist wohl keine komplette Beschreibung! Ich kam im September 2020 als Medical &amp; Scientific Director Europe zu KHIRON und wurde dann im November 2021 Global Scientific Director. Nachdem ich den gr\u00f6\u00dften Teil meiner Karriere in der Wissenschaft verbracht und gesehen hatte, wie die meisten internationalen (kanadischen) Cannabisunternehmen arbeiten, war es f\u00fcr mich damals ein gro\u00dfer Schritt, f\u00fcr ein Cannabisunternehmen inhouse zu arbeiten. Entscheidend f\u00fcr mich war hierbei die Grundphilosophie von Khiron, die sich auch mit meinen eigenen \u00dcberzeugungen deckt: \u201eDen Zugang zu Cannabis f\u00fcr diejenigen zu erweitern, die davon profitieren k\u00f6nnen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr viele bedeutete dies, mehr Pflanzen anzubauen, mehr Gew\u00e4chsh\u00e4user zu bauen, gr\u00f6\u00dfere Extraktoren anzuschaffen\u2026&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hanf-magazin.com\/wirtschaft\/khiron-erweitert-seine-europaeische-praesenz\/\">KHIRON&nbsp;<\/a>hat einen kl\u00fcgeren Ansatz, der sich konsequent auf die Patienten und ihre Bed\u00fcrfnisse konzentriert. In Anbetracht der Tatsache, dass die derzeitige internationale Gesetzgebung nur medizinische Anwendungen zul\u00e4sst, sind \u00c4rzte der Schl\u00fcssel. Durch medizinische Ausbildung, klinische Evidenz und geeignete medizinische Produkte kann man die Grenzen verschieben und in diesem historischen Moment etwas bewirken. Es geht darum, das Gleichgewicht in Richtung nationaler Programme zu verschieben, welche H\u00fcrden beseitigen und den Zugang zu Therapien mit medizinischem Cannabis f\u00fcr Patienten erleichtern. Das ist eine aufregende Herausforderung f\u00fcr mich und ich bin \u00fcberzeugt, dass KHIRON so viel erreicht hat, weil es hervorragende Fachleute zusammenbringt, die diese Grundwerte teilen \u2013 in allen L\u00e4ndern, in denen wir vertreten sind.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Mehr-Evidenz-fu\u0308r-die-Schmerzbehandlung-mit-Cannabis.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2100\" srcset=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Mehr-Evidenz-fu\u0308r-die-Schmerzbehandlung-mit-Cannabis.jpeg 1000w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Mehr-Evidenz-fu\u0308r-die-Schmerzbehandlung-mit-Cannabis-300x200.jpeg 300w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Mehr-Evidenz-fu\u0308r-die-Schmerzbehandlung-mit-Cannabis-768x512.jpeg 768w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Mehr-Evidenz-fu\u0308r-die-Schmerzbehandlung-mit-Cannabis-507x338.jpeg 507w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hanf Magazin:&nbsp;Wollen wir nun \u00fcber eine Studie sprechen, die Khiron Life Sciences vor Kurzem in der renommierten, internationalen Fachzeitschrift Frontiers in Pain Research ver\u00f6ffentlicht hat. Bevor wir darauf n\u00e4her eingehen: Ist dies die erste wissenschaftliche Untersuchung, an der KHIRON beteiligt ist, oder hatte das Unternehmen bereits zuvor schon Ber\u00fchrungspunkte mit der Wissenschaft?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Dr. Guillermo Moreno-Sanz:<\/strong>&nbsp;KHIRON hatte vom ersten Tag an einen klaren Schwerpunkt auf Wissenschaft, was f\u00fcr mich ein ausschlaggebender Punkt war. Schon lange bevor ich bei KHIRON angefangen habe, wurden Projekte mit angesehenen Forschungseinrichtungen in Kolumbien, wie dem Dermatologische Zentrum Federico Lleras Acosta oder der Universit\u00e4t \u201eEl Bosque\u201c in Bogot\u00e1 finanziert, deren Ethikkommission das Studienprotokoll genehmigt hat, das f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung in Frontiers verwendet wurde. Auch au\u00dferhalb von Kolumbien hat KHIRON seit Beginn an viele Kontakte zu lateinamerikanischen akademischen Einrichtungen gekn\u00fcpft, wie der Universidad de la Rep\u00fablica und dem Institut Pasteur de Montevideo in Uruguay oder der Universidad Peruana Cayetano Heredia in der peruanischen Hauptstadt Lima. Aber die wohl einflussreichsten Projekte sind unsere Partnerschaft mit der medizinischen Fakult\u00e4t des Tecnologico de Monterrey (TecSalud), der renommiertesten Universit\u00e4t Mexikos und mit der gemeinn\u00fctzigen Organisation Drug Science im Vereinigten K\u00f6nigreich, wo wir im vergangenen Jahr eine unserer vielen ZERENIA-Kliniken er\u00f6ffnet haben. Mit TecSalud haben wir einen internationalen Online-Kurs f\u00fcr \u00c4rzte erstellt, die mit der Verschreibung von medizinischem Cannabis beginnen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Kurs findet viertelj\u00e4hrlich statt und wird auf Spanisch unterrichtet, sodass wir Teilnehmer aus ganz Lateinamerika und Spanien weiterbilden k\u00f6nnen. In diesem Jahr werden wir auch zweit\u00e4gige Kurse f\u00fcr erfahrene \u00c4rzte anbieten, die sich \u00fcber den neuesten Stand der Forschung in Bezug auf Cannabinoide in ihrem Fachgebiet auf dem Laufenden halten wollen, \u2212 wie etwa bei chronischen Schmerzen oder psychischer Gesundheit. Im Vereinigten K\u00f6nigreich geh\u00f6ren wir zu den Gr\u00fcndungsmitgliedern des Projekts Twenty21, welches ein subventioniertes Preismodell f\u00fcr qualitativ hochwertige Cannabinoid-basierte Arzneimittel anbietet, um die Zugangsbarrieren f\u00fcr Patienten zu Therapien mit medizinischem Cannabis auf dem britischen Markt zu reduzieren. Es ist sehr aufregend und eine unglaubliche Herausforderung, mit dem Team von KHIRON eine neue Industrie aufzubauen und mitzugestalten. Unsere n\u00e4chste Publikation wird sich auf die klinischen Ergebnisse bei Schmerzen, Angstzust\u00e4nden und PTBS im Zusammenhang mit unserer THC-dominanten medizinischen Cannabisbl\u00fcte KHIRON 20\/1 (Sorte: Hindu Kush) konzentrieren, die inzwischen von \u00fcber tausend Patienten im Vereinigten K\u00f6nigreich als das am h\u00e4ufigsten verschriebene Bl\u00fctenprodukt des Landes verwendet wird. In Deutschland ist KHIRON 20\/1 ebenfalls sehr gefragt, allerdings ist unser KHIRON 1\/14 (Sorte: God Bud) hier das beliebteste Bl\u00fctenprodukt \u2212 in der Kategorie CBD-dominanter Cannabisbl\u00fcten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hanf Magazin:&nbsp;Die Studie ist in Zusammenarbeit von KHIRON mit den \u00c4rzten der ZERENIA-Kliniken in Kolumbien und Europa entstanden. Kannst Du uns das Forschungsprojekt in seinen Dimensionen und der Vorgehensweise, und auch die ZERENIA-Kliniken, ein wenig vorstellen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Dr. Guillermo Moreno-Sanz:<\/strong>&nbsp;Im Jahr 2018 erwarb KHIRON das lateinamerikanische Institut f\u00fcr Neurologie und zentrales Nervensystem (ILANS), eine Klinik, die auf die Behandlung von Schmerzen, Schlafproblemen und anderen neurologischen St\u00f6rungen spezialisiert ist. Die Klinik war der Grundstein unserer heute stetig wachsenden Klinikmarke ZERENIA (abgeleitet vom Englischen \u201eSerenity\u201c = \u201eGelassenheit, Heiterkeit\u201c auf Deutsch) in der heute eine Vielzahl von \u00c4rzten arbeitet, die auf die Verschreibung von medizinischem Cannabis in Form von Magistralrezepturen spezialisiert ist. Letztendlich haben die meisten unserer Patienten chronische Erkrankungen, die sehr gut mit Medikamenten auf Cannabinoidbasis behandelt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Somit konnten und k\u00f6nnen wir eine gro\u00dfe Patientenkohorte untersuchen. Nat\u00fcrlich war der Aufbau unserer Kliniken auch eine gro\u00dfe Herausforderung, wenn man bedenkt, dass das erste Cannabisrezept bei ZERENIA im M\u00e4rz 2020 ausgestellt wurde, einen Tag bevor der totale Lockdown wegen der COVID-19-Pandemie in der kolumbianischen Hauptstadt Bogot\u00e1 verh\u00e4ngt wurde! Wir haben jedoch weiter daran gearbeitet, uns auf diese Situation \u2013 unter anderem mit dem Ausbau von Telemedizin \u2013 einzustellen. Das ist prim\u00e4r der Verdienst meiner Kollegen in Bogot\u00e1 und des hervorragenden medizinischen Personals, das bei ILANS-Zerenia arbeitet. Zwischenzeitlich hat KHIRON weitere, kleinere ZERENIA-Kliniken in Bogot\u00e1 und anderen St\u00e4dten Kolumbiens er\u00f6ffnet. In Peru sind derzeit drei Kliniken in Betrieb und ZERENIA Clinics UK wurde im November 2021 in London er\u00f6ffnet. Es kommen immer mehr Kliniken hinzu, aber das Wichtigste ist: Wir behandeln jetzt mehr als 20.000 Patienten weltweit in unseren&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hanf-magazin.com\/news\/zerenia-clinics-uk-khiron-eroeffnet-erste-klinik-in-europa\/\">ZERENIA-Kliniken<\/a>&nbsp;in Amerika und Europa!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hanf Magazin:&nbsp;In der eben angesprochenen Studie, die in Kolumbien mit Cannabispatienten durchgef\u00fchrt wurde, ging es um den Einsatz von medizinischem Cannabis bei chronischen Schmerzen. Ist es die gr\u00f6\u00dfte Studie ihrer Art in Lateinamerika? Wie ist die Situation auf dem Kontinent eigentlich einzusch\u00e4tzen? Geht man in Sachen Forschung und der medizinischen Praxis mit Cannabis sehr progressiv voran oder gibt es noch viele restriktive Kr\u00e4fte, die den Fortschritt verhindern?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Dr. Guillermo Moreno-Sanz:<\/strong>&nbsp;Wie wir in der Publikation schreiben, ist dies unseres Wissens die erste Ver\u00f6ffentlichung von klinischen Daten \u00fcber die Verwendung von medizinischem Cannabis in Kolumbien. Das Gleiche gilt wahrscheinlich auch f\u00fcr Lateinamerika. Uruguay war das erste Land, das sowohl die medizinische als auch die Freizeitverwendung von Cannabis geregelt hat und Brasilien ist eine st\u00e4ndige Quelle f\u00fcr Forschung und Informationen \u00fcber Cannabis. Ich glaube jedoch, dass man zu Recht behaupten kann, dass Kolumbien bei den Regulierungsbem\u00fchungen zur Entwicklung einer echten medizinischen Industrie und zur Schaffung eines echten pharmazeutischen Weges f\u00fcr Cannabis eine Vorreiterrolle hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Medizinisches Cannabis ist dort wie jede andere therapeutische Alternative in das nationale Gesundheitssystem integriert. Zugleich ist Cannabis in Lateinamerika immer noch mit einem erheblichen Stigma behaftet, da es stark mit dem Drogenhandel und der damit verbundenen Gewalt und den sozialen Problemen in Verbindung gebracht wird. In Kolumbien beispielsweise ist die getrocknete Cannabisbl\u00fcte keine akzeptierte Darreichungsform und alle Rezepturarzneimittel sind orale Extrakte. In Brasilien ist etwa die Gesetzgebung bei CBD-Produkten tolerant, bei THC jedoch sehr restriktiv, obwohl die Wirksamkeit dieses Cannabinoids bei vielen Erkrankungen nachgewiesen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hanf Magazin:&nbsp;Die Behandlung von Schmerzen mit Cannabis ist vermutlich das gr\u00f6\u00dfte Einsatzgebiet, richtig? Ist das in allen Teilen der Welt so, wo Cannabis medizinisch genutzt wird? Und was macht Cannabis als Schmerzmedikament so erfolgreich?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Dr. Guillermo Moreno-Sanz:<\/strong>&nbsp;In allen L\u00e4ndern, in denen der Zugang zu medizinischem Cannabis geregelt ist, sind chronische Schmerzen nach wie vor die h\u00e4ufigste Indikation, wobei in der Regel zwischen 55 % und 70 % der Patienten Cannabis zur Behandlung einer Form von Schmerz verwenden. Und dennoch lehnen manche wichtige wissenschaftliche Gesellschaften, wie die International Association for the Study of Pain (IASP), die Verwendung von Cannabis und Cannabinoiden zur Schmerzlinderung mit der Begr\u00fcndung ab, es gebe keine ausreichenden und lediglich qualitativ minderwertige medizinische Beweise. Als Pharmakologe habe ich ein sehr einfaches Argument, das f\u00fcr die Verwendung von Cannabis zu medizinischen Zwecken spricht: THC ist das einzige klinisch zugelassene Molek\u00fcl, das die Cannabinoidrezeptoren aktiviert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt kein anderes Medikament, das \u00c4rzte verschreiben k\u00f6nnen, um diese Rezeptoren aktivieren zu k\u00f6nnen, au\u00dfer vielleicht Paracetamol, welches ebenfalls indirekt auf das Endocannabinoid-System Einfluss nimmt. Aus klinischer Sicht hat ein Patient niemals nur chronische Schmerzen. Diese chronischen Patienten weisen in der Regel viele Begleiterkrankungen auf, wie Schlaflosigkeit, Angstzust\u00e4nde, Stimmungsschwankungen und Appetitlosigkeit \u2212 alles Symptome, bei denen Cannabis ebenfalls helfen kann. Die Polypharmazie, also die Langzeittherapie von Patienten mit gleich mehreren, unterschiedlichen Arzneimitteln und die damit zusammenh\u00e4ngenden Nebenwirkungen, ist ein weiteres Problem, das medizinisches Cannabis bei chronischen Patienten zu lindern vermag. Dies h\u00e4ngt damit zusammen, dass eine Therapie mit medizinischem Cannabis Patienten h\u00e4ufig in die Lage versetzt, die Einnahme anderer Medikamente zu reduzieren, und zwar bei gleichbleibender Linderung der Symptome und Abnahme der Nebenwirkungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hanf Magazin:&nbsp;Mit der Ver\u00f6ffentlichung der Studienergebnisse hat KHIRON klinische Evidenz f\u00fcr die Wirksamkeit und Sicherheit von THC- und CBD-Medikamenten geliefert, insbesondere bezogen auf die beiden Cannabisprodukte von KHIRON, die am h\u00e4ufigsten verschrieben werden. Welche Produkte sind das, welche Darreichungsform? Sind sie auch auf dem deutschen Markt erh\u00e4ltlich?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Dr. Guillermo Moreno-Sanz:<\/strong>&nbsp;Nach kolumbianischem Recht k\u00f6nnen nicht zugelassene Arzneimittel auf Cannabisbasis als Magistralformulierungen verschrieben werden, also ziemlich genau das gleiche Modell wie in Deutschland. Allerdings sind, wie bereits erw\u00e4hnt, getrocknete Cannabisbl\u00fcten zur Inhalation keine zugelassene Darreichungsform in Kolumbien, sodass alle Magistralrezepturen orale Extrakte sind. Als KHIRON zum ersten Mal die Genehmigung zur Herstellung von medizinischem Cannabis erhielt, w\u00e4hlte unsere Produktionsabteilung drei Cannabissorten aus einer Sammlung von 34 registrierten Sorten aus, jede mit einem anderen Chemotyp (THC-dominant, ausgewogen und CBD-dominant), um drei verschiedene sortenreine Extrakte herzustellen, die dann mit Hilfsstoffen und Aromastoffen gemischt werden, um vier finale Formulierungen zu erhalten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Mehr-Evidenz-fu\u0308r-die-Schmerzbehandlung-mit-Cannabis_1.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2101\" srcset=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Mehr-Evidenz-fu\u0308r-die-Schmerzbehandlung-mit-Cannabis_1.jpeg 1000w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Mehr-Evidenz-fu\u0308r-die-Schmerzbehandlung-mit-Cannabis_1-300x225.jpeg 300w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Mehr-Evidenz-fu\u0308r-die-Schmerzbehandlung-mit-Cannabis_1-768x576.jpeg 768w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Mehr-Evidenz-fu\u0308r-die-Schmerzbehandlung-mit-Cannabis_1-440x330.jpeg 440w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Mehr-Evidenz-fu\u0308r-die-Schmerzbehandlung-mit-Cannabis_1-920x690.jpeg 920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese stehen den Verschreibern in Kolumbien und Peru zur Verf\u00fcgung. Wie in unserem Fachartikel beschrieben, werden zwei von ihnen haupts\u00e4chlich bei chronischen Schmerzen (THC 12&nbsp;mg\/mL-CBD 14 mg\/mL und THC&lt;2&nbsp;mg\/mL-CBD 30&nbsp;mg\/mL) verwendet, w\u00e4hrend die anderen beiden haupts\u00e4chlich bei Schlaflosigkeit (THC 20&nbsp;mg\/mL) und neurologischen Erkrankungen (CBD 100&nbsp;mg\/mL) eingesetzt werden. Die Flasche ist mit einer oralen Pipette anstelle eines Tropfers ausgestattet, sodass die Dosis in Millilitern berechnet werden kann (wie bei jedem anderen oralen Medikament). Dieselben Produkte werden im Laufe dieses Jahres auch f\u00fcr deutsche Patienten und \u00c4rzte erh\u00e4ltlich sein. Unter anderem daf\u00fcr haben wir unsere KHIRON-Genetiken im letzten Jahr erfolgreich aus Kolumbien nach Europa importiert und bauen somit auch in Europa unser Portfolio an Cannabissorten weiter aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hanf Magazin:&nbsp;Fasst man die Studienergebnisse kurz und knapp zusammen, so wird den Cannabismedikamenten eine sehr gute und zuverl\u00e4ssige Wirksamkeit in der Schmerzbehandlung bescheinigt, w\u00e4hrend es nur selten Probleme mit Nebenwirkungen gibt. Wie nimmst Du diese Ergebnisse wahr? Entsprechen sie einfach nur den Erwartungen oder gibt es auch Fakten, die Dich \u00fcberrascht haben?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Dr. Guillermo Moreno-Sanz:<\/strong>&nbsp;Dies ist eine ausgezeichnete Frage, denn oft gehen wichtige Nuancen verloren, wenn man Studienergebnisse zusammenfasst. Unsere Ergebnisse stimmen in der Tat mit denen \u00fcberein, die von anderen Forschern in L\u00e4ndern mit einem seit Langem geregelten Zugang zu medizinischem Cannabis, wie Israel oder Kanada, berichtet wurden. F\u00fcr mich war die Beobachtung sehr spannend, dass zwei Produkte mit einem so unterschiedlichen Verh\u00e4ltnis von THC und CBD (1:1 und 1:25) bei chronischen Schmerzen genau die gleichen von den Patienten berichteten Ergebnisse hatten. Im ersten Moment klingt das nat\u00fcrlich erst einmal unschl\u00fcssig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man darf jedoch nicht vergessen, dass diese Art von Versuchspl\u00e4nen Real World Daten erfasst, die oft un\u00fcbersichtlich und nicht standardisiert sind. Viele untersuchte Patienten nehmen andere Schmerzmedikamente und haben Begleiterkrankungen, wie Angstzust\u00e4nde und Schlaflosigkeit, wobei Cannabidiol helfen kann. Da wir eine so gro\u00dfe Kohorte hatten, konnten wir die Teilnehmer nach Geschlecht und Behandlungsdauer aufteilen, was der Studie meiner Meinung nach sehr viel Tiefe verleiht. Ich halte es f\u00fcr sehr interessant, dass CBD vor allem Frauen verschrieben wurde, die auch empfindlicher auf die gelegentlich von THC verursachte Schl\u00e4frigkeit reagieren. Generell bin ich nicht unbedingt mit dem zunehmenden Trend einverstanden, CBD f\u00fcr Schmerzpatienten zu verschreiben, daher war es interessant zu sehen, dass m\u00e4nnliche Patienten nach einer anf\u00e4nglichen Verschreibung von CBD schnell auf ein ausgewogenes Verh\u00e4ltnis von THC und CBD umgestiegen sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hanf Magazin:&nbsp;Ein Ziel der Studie war es auch, Krankenkassen und \u00c4rzte von der Wirksamkeit von medizinischem Cannabis in der Behandlung von chronischen Schmerzen zu \u00fcberzeugen. Wie geht man nun vor, um hier eine Entwicklung zu erreichen? Sind Krankenversicherungen und \u00c4rzte offen f\u00fcr neue Erkenntnisse?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Dr. Guillermo Moreno-Sanz:<\/strong>&nbsp;Ich bin \u00fcberzeugt, dass \u00c4rzte jede wirksame Therapie begr\u00fc\u00dfen, die sie f\u00fcr die Behandlung ihrer Patienten bekommen k\u00f6nnen und dass die Krankenversicherer gro\u00dfes Interesse an kosteneffizienten Therapieoptionen f\u00fcr Patienten haben. Das Problem bei medizinischem Cannabis ist, dass die Beweise f\u00fcr seine Wirksamkeit bei chronischen Schmerzen nicht der traditionellen pharmazeutischen Entwicklung entsprechen. Und das ist normal, wenn man bedenkt, dass es sich nicht um Fertigarzneimittel wie Paracetamol handelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn manche \u00c4rzte damit nicht einverstanden sind, gibt es nur begrenzte pharmakologische M\u00f6glichkeiten zur Behandlung chronischer Schmerzen und in den letzten 20 Jahren ist keine neue Medikamentenklasse hervorgebracht worden. Aus diesem Grund wird Cannabis im Allgemeinen bei den meisten Indikationen nicht als erste (oder sogar zweite) Wahl empfohlen, sondern ist Patienten vorbehalten, bei denen andere Medikamente versagt haben. Ich halte diesen Ansatz in vielerlei Hinsicht f\u00fcr falsch. Sobald die auf Cannabis basierende Behandlung entmystifiziert ist und die \u00c4rzte mit dieser Behandlungsoption vertrauter sind, werden Cannabinoide meiner Meinung nach ihren festen Platz in der Schmerzbehandlung finden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hanf Magazin:&nbsp;Was macht KHIRON nun mit den Ergebnissen, die die Studie geliefert hat? Wird es weitere Forschungsprojekte oder Folgeprojekte geben?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Dr. Guillermo Moreno-Sanz:<\/strong>&nbsp;Die ver\u00f6ffentlichten Ergebnisse waren nur ein erster Einblick in die kontinuierliche Auswertung unserer vorhandenen Behandlungsdaten \u2013 da wird noch mehr nachkommen. Ein gerade f\u00fcr Kolumbien wichtiges Projekt ist unsere Untersuchung der Kosteneffizienz der Behandlung. Unser kolumbianisches Team untersucht hierf\u00fcr, welche spezifischen Medikamente diese Kohorte von Patienten mit chronischen Schmerzen nach Beginn der Behandlung mit Cannabisformulierungen absetzen konnte. Wir haben uns zun\u00e4chst auf kostenintensive Medikamente, wie Buprenorphin-Transdermalpflaster konzentriert, aber unser Ziel ist es, alle verschiedenen Arzneimittelklassen zu erfassen und diese Analyse auf andere Bereiche auszuweiten. Dies ist die Art von Evidenz, die Versicherer sehen wollen, bevor sie uns gr\u00f6\u00dfere Kohorten ihrer behandlungsresistenten Patienten anvertrauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen, aber sie sehen sehr vielversprechend aus. Wie ich bereits erw\u00e4hnt habe, m\u00f6chte ich als N\u00e4chstes die Ergebnisse ver\u00f6ffentlichen, die wir mit unserer THC-dominanten medizinischen Cannabisbl\u00fcte KHIRON 20\/1 (Sorte: Hindu Kush) erzielt haben, die derzeit das am h\u00e4ufigsten verschriebene Cannabinoid-basierte Arzneimittel im Projekt Twenty21 in Gro\u00dfbritannien ist. Hunderte von Patienten, die KHIRON 20\/1 zur Behandlung von chronischen Schmerzen, Angstzust\u00e4nden und PTBS verwenden, haben uns nach 3 Monaten hervorragende R\u00fcckmeldungen und medizinische Ergebnisse geliefert. Die britische Gesetzgebung verbietet ausdr\u00fccklich das Rauchen als Mittel zur Verabreichung von medizinischem Cannabis. Daher arbeiten wir mit dem Hersteller von Vaporizern Storz &amp; Bickel zusammen, um die Patienten \u00fcber das Verdampfen aufzukl\u00e4ren und umfassende Dosierungsempfehlungen zu entwickeln, damit sich die britischen Verordner bei der Entscheidung f\u00fcr diese Art von Produkten sicherer f\u00fchlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hanf Magazin:&nbsp;Wird Khiron sich in Zukunft auch in wissenschaftlichen Projekten engagieren, die sich mit anderen Erkrankungen auseinandersetzen, die mit Cannabis behandelt werden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Dr. Guillermo Moreno-Sanz:<\/strong>&nbsp;Nat\u00fcrlich \u2212 wir sind nicht nur der Gesundheit, sondern auch der Wissenschaft verbunden! Wie wir bereits er\u00f6rtert haben, waren chronische Schmerzen naheliegend, da es eine gro\u00dfe Anzahl von Patienten gibt und chronische Schmerzen in unserer (alternden) Gesellschaft einen gro\u00dfen Einfluss haben. Es gibt jedoch noch viele andere Indikationen, die sich gut mit der Endocannabinoid-Pharmakologie vereinbaren lassen und f\u00fcr die wir bereits erste Beweise haben, wie Angstzust\u00e4nde, Schlafprobleme und neurologische St\u00f6rungen. Unser Plan ist es, unsere Datenerfassungskapazit\u00e4t weiter zu verbessern und Beobachtungsstudien an unserer wachsenden Patientenpopulation durchzuf\u00fchren, w\u00e4hrend wir mit etablierten Institutionen zusammenarbeiten, um das Wissen auf diesem Gebiet zu f\u00f6rdern. El cielo es el limite \u2013 the sky is the limit!<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-rounded\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"160\" src=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/guillermo.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2102\"\/><figcaption>Dr. Guillermo Moreno-Sanz<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Dr. Guillermo Moreno-Sanz, Global Scientific Director, Khiron Life Sciences Corp.<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">Guillermo ist wissenschaftlicher Experte mit einer Leidenschaft f\u00fcr Cannabinoid-Pharmakologie. Er promovierte in Neurowissenschaften an der Complutense Universit\u00e4t in Madrid und begann seine akademische Karriere an der University of California, Irvine, zu der er als Fulbright-Stipendiat kam. Guillermo ver\u00f6ffentlichte \u00fcber 30 wissenschaftliche Publikationen und wirkte an drei Patenten mit, welche die Rolle des Endocannabinoid-Systems bei der Schmerzwahrnehmung beschreiben. Vor seiner Zeit bei KHIRON war er als Berater f\u00fcr die internationale medizinische Cannabisindustrie t\u00e4tig, u.&nbsp;a. durch seine Beteiligung am Bericht \u201eThe health effects of cannabis and cannabinoids\u201c der National Academies of Sciences der Vereinigten Staaten aus dem Jahr 2017.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><a href=\"https:\/\/www.hanf-magazin.com\/kolumnen\/interviews\/mehr-evidenz-fuer-die-schmerzbehandlung-mit-cannabis\/\">Quelle<\/a><\/p><\/blockquote><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Khiron Life Sciences engagiert sich f\u00fcr bessere Studienlage bei Cannabistherapien Cannabis wird mittlerweile in einigen L\u00e4ndern erfolgreich als Heilpflanze eingesetzt, doch der praktische Umgang mit Cannabismedikamenten ist f\u00fcr viele Menschen, auch Mediziner und Wissenschaftler, noch l\u00e4ngst keine Routine geworden. Lange Jahre hatten sich Medizin und Forschung aufgrund restriktiver Gesetze nicht<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/hanfserver.info\/?p=2098\" class=\"more-link\">Weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\">Mehr Evidenz f\u00fcr die Schmerzbehandlung mit Cannabis<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[208,13,44,47,90,206,342,502,649,21,102,103,93,92,101,62,651,235,34,104,69,54,648,652,650,338,87,202,20],"class_list":["post-2098","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hanffakten-deutschland","tag-cannabinoids","tag-cannabis","tag-cannabiscommunity","tag-cannabisculture","tag-cannabisforschung","tag-cannabismedizin","tag-cannabispatienten","tag-cannabistherapie","tag-cannabiswissenschaft","tag-cbd","tag-cbdcommunity","tag-cbdheals","tag-cbdhealth","tag-cbdlife","tag-cbdmovement","tag-cbdoil","tag-cbg","tag-forschung","tag-hanfmagazin","tag-health","tag-healthy","tag-hemp","tag-khiron","tag-medicalcbd7","tag-medicalhemp","tag-medizinalhanf","tag-medizinischescannabis","tag-schmerzen","tag-thc"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2098","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2098"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2098\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2104,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2098\/revisions\/2104"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2098"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2098"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2098"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}