{"id":1708,"date":"2022-04-17T15:53:00","date_gmt":"2022-04-17T13:53:00","guid":{"rendered":"https:\/\/hanfserver.info\/?p=1708"},"modified":"2022-04-17T15:53:06","modified_gmt":"2022-04-17T13:53:06","slug":"quo-vadis-cannabis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hanfserver.info\/?p=1708","title":{"rendered":"Quo vadis Cannabis?"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"375\" src=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Quo-Vadis-Cannabis-750x375-1.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-1707\" srcset=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Quo-Vadis-Cannabis-750x375-1.webp 750w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Quo-Vadis-Cannabis-750x375-1-300x150.webp 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-zwischen-verbot-und-regulierung-wird-es-spannend\">Zwischen Verbot und Regulierung wird es spannend<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Derzeit sieht es aus, als g\u00e4be es in absehbarer Zeit einen legalen Markt f\u00fcr Cannabis. Sollte die Ampel-Koalition demn\u00e4chst einen konkreten Fahrplan zur Regulierung von Cannabis vorstellen, wird man sehen, dass dieser Prozess nicht von heute auf morgen vonstattengehen wird, sondern einer gewissen \u00dcbergangszeit bedarf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Realistisch betrachtet gibt es zwei Szenarien zur Cannabis-Regulierung, die zum erw\u00fcnschten Ziel f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die neue Regierung implementiert das von den Gr\u00fcnen erarbeitete Cannabis-Kontrollgesetz inklusive Eigenanbau von drei Pflanzen. Da dieses Gesetz aber nur einen groben Rahmen bietet und noch vieler Detailregelungen bedarf, bliebe einer noch zu gr\u00fcndenden Kommission aus Politkern und Experten hinter den Kulissen eine Menge Arbeit. In Kanada hat dieser Prozess von 2015 bis 2018 gedauert. Deutschland ist nicht gerade daf\u00fcr bekannt, unb\u00fcrokratischer als die Kanadier zu agieren.<\/li><li>Die neue Regierung orientiert sich sowohl am Cannabiskontrollgesetz als auch an der Schweiz. In diesem Falle k\u00f6nnten sogenannte Cannabis-Pilotprojekte relativ zeitnah starten, h\u00e4tten allerdings auch nur Modellcharakter. Doch auch hier m\u00fcssen zuerst Dinge wie der Anbau, die Lizenzvergabe sowie die Rahmenbedingungen gekl\u00e4rt werden. Ein Blick in die Schweiz offenbart, dass auch diese Option ein paar Jahre in Anspruch nimmt. In der Schweiz hat es vom politischen Entschluss bis zum genauen Fahrplan f\u00fcr Modellprojekte drei Jahre gedauert. Das erste legale Gras wird es vier Jahre nach der politischen Pro-Cannabis Entscheidung geben, eine vollst\u00e4ndige Regulierung fr\u00fchestens 2027.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In beiden F\u00e4llen muss die notwendige \u00c4nderung des Bet\u00e4ubungsmittelgesetzes (BtmG) auch noch durch den Bundesrat. Auch das wird kein Selbstl\u00e4ufer, denn in der L\u00e4ndervertretung verf\u00fcgen CDU-regierte L\u00e4nder noch immer \u00fcber eine Mehrheit. Doch eine komplette Blockade der CDU im Bundesrat scheint unwahrscheinlich, weil sie in vielen Bundesl\u00e4ndern zusammen mit Parteien aus der Ampel-Koalition regiert. Aber diese Konstellation k\u00f6nnte Zugest\u00e4ndnisse an die CDU zur Folge haben \u2013 wie auch immer diese auss\u00e4hen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine bundesweite Entkriminalisierung ist, anders als die Legalisierung, auch mit der CDU zu machen. Beobachter erwarten deshalb, dass der erste cannabispolitische Schritt darin besteht, den Besitz von bis zu 10 Gramm Cannabis bundesweit zu einer Ordnungswidrigkeit herabzustufen. Das k\u00f6nnte ohne gro\u00dfen Verwaltungsaufwand innerhalb weniger Monate passieren. Zudem w\u00fcrde das die Skeptiker, denen der Regulierungsprozess zu lange dauert, ein wenig beruhigen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Quo-Vadis-Cannabis_1.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-1709\" srcset=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Quo-Vadis-Cannabis_1.webp 1000w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Quo-Vadis-Cannabis_1-300x200.webp 300w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Quo-Vadis-Cannabis_1-768x512.webp 768w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Quo-Vadis-Cannabis_1-507x338.webp 507w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gef\u00fchlt legal \u2013 auf dem Papier verboten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurzum: Wenn die neue Regierung mit ihren Vorstellungen zur Legalisierung von Cannabis 2022 an die \u00d6ffentlichkeit geht, beginnt eine seltsame, aber wohl auch sehr spannende Zeit:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die B\u00fcrger wissen bereits, dass Cannabis in absehbarer Zeit legal wird. Das hei\u00dft auch, dass es in Bezug auf Konsum und Eigenanbau noch weniger Unrechtsbewusstsein als ohnehin schon geben wird. Eine Herabstufung von Besitz und Konsum zur Ordnungswidrigkeit t\u00e4te ihr \u00dcbriges, den ohnehin dampfenden Kessel, wenn nicht zum \u00dcberkochen, aber immerhin zum Pfeifen zu bringen. Doch nicht nur die Konsumenten werden unbeschwerter, auch die Industrie wird versuchen, sich schon vor der Regulierung ein St\u00fcck vom gro\u00dfen Kuchen zu reservieren. Diese ungewisse Zeit wird f\u00fcr zuk\u00fcnftige und gegenw\u00e4rtige Fachverk\u00e4ufer und Konsumenten sehr spannend:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u2013 Potenzielle Investoren, die in anderen L\u00e4ndern bereits im Cannabusiness t\u00e4tig sind, dr\u00e4ngen bereits jetzt massiv auf den Markt. Momentan geht es darum, sich mithilfe von CBD und Cannabis Lifestyle Produkten einen Namen zu machen, unter dem man dann auch, wie man in der Schweiz sagt, zuk\u00fcnftig scharfes Gras verkaufen wird. Die werden noch viel mehr Geld investieren, sobald der Fahrplan zur Legalisierung bekannt ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u2013 Konsumenten fehlt das Unrechtsbewusstsein und sie sind viel besser informiert als jemals zuvor. Die werden angesichts der bevorstehenden Gesetzes\u00e4nderung daf\u00fcr sorgen, dass \u00fcberall dort, wo auch Zigaretten geraucht werden, Cannabis geraucht wird. Ein Blick in die Schweiz reicht aus, um dieses Szenario zu vorherzusagen. Dort interessiert es niemanden mehr, ob da nun eine Zigarette, ein legaler CBD-Joint oder ein (noch) illegaler THC-Joint gl\u00fcht. Die Polizei versucht zwar, Kiffern mit THC-Schnelltests das Leben schwerer als n\u00f6tig zu gestalten, ist aber angesichts der Menge an Hanfliebenden \u00fcberfordert. Da die CBD-Bl\u00fcten Shops trotz sporadischer repressiver Ma\u00dfnahmen der Polizei in ganz Deutschland wie Pilze aus dem Boden schie\u00dfen, werden auch in Deutschland \u00f6ffentliche Raucherbereiche demn\u00e4chst nicht nur nach Nikotin riechen. Zudem werden die Growshops einen neuen Boom erleben, schlie\u00dflich will nicht jeder den zuk\u00fcnftig legalen Indoor-Anbau anhand von drei Str\u00fcnken Brokkoli \u00fcben, bevor dieser legal wird. Sollten solche F\u00e4lle dann \u00fcberhaupt noch vor Gericht landen, sind so harte Urteile, wie sie derzeit beim Cannabisanbau zum Eigenbedarf oft gef\u00e4llt werden, kaum noch denkbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u2013 Viele Hanffachverk\u00e4ufer oder auch sogenannte \u201eKleindealer\u201c werden sauer, falls sie auf einem legalen Markt nicht mitspielen d\u00fcrfen. Sollte die zuk\u00fcnftige Regulierung dieser Personengruppe keine M\u00f6glichkeit geben, ihr illegales Treiben zu legalisieren, wird auch dort aufger\u00fcstet. Um dem legalen Markt zuk\u00fcnftig die Stirn bieten zu k\u00f6nnen, wird die Qualit\u00e4t und Sortenvielfalt dieser Anbieter immens steigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die H\u00e4ndler werden ihren Steuervorteil sowie die insgesamt geringen Strafen bei Cannabis-Delikten nutzen und so harte Konkurrenz f\u00fcr Apotheken oder Fachgesch\u00e4fte sein. Wir reden hier nicht von den gro\u00dfen Banden, die ihre Dealer in den n\u00e4chsten Park stellen, an Hinz, Kunz sowie Minderj\u00e4hrige verkaufen und den \u00c4rger mit der Polizei bereits im Gesch\u00e4ftsmodell integriert haben. F\u00fcr diese Klientel ist die Legalisierung extrem unattraktiv, weil sie ohnehin \u00fcberteuerten und meist gestreckten Schund verkaufen, den es im Fachgesch\u00e4ft oder der Apotheke nicht geben wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Quo-Vadis-Cannabis_2.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-1710\" srcset=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Quo-Vadis-Cannabis_2.webp 1000w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Quo-Vadis-Cannabis_2-300x200.webp 300w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Quo-Vadis-Cannabis_2-768x512.webp 768w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Quo-Vadis-Cannabis_2-507x338.webp 507w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kanadas Expertenkommission warnt schon 2016 vor Monopolen und \u00dcberregulierung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es geht hier um die kleinen Ticker oder Grower, die Deutschlands Kiffer seit Jahrzehnten mit gutem, oft selbst angebautem Weed zum fairen Kurs versorgen. In Kanada hatte die zust\u00e4ndige Expertenkommission dieses Problem bereits fr\u00fch erkannt und schreibt 2016 im Abschlussbericht \u201eRahmensetzung f\u00fcr die Legalisierung und Regulierung von Cannabis in Kanada\u201c:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWir h\u00f6rten von Vertretern derjenigen, die derzeit in der illegalen Cannabiswirtschaft t\u00e4tig sind und von organisierten kriminellen Unternehmen abgrenzten und unterschieden. Sie \u00e4u\u00dferten den dringenden Wunsch, ihre Gesch\u00e4fte bei einem \u00dcbergang in den legalen Markt zu legitimieren, waren aber auch besorgt, dass sie aufgrund ihrer derzeitigen Aktivit\u00e4ten am illegalen Markt ausgeschlossen werden k\u00f6nnten. Sie und andere fordern mit Nachdruck f\u00fcr einen vielf\u00e4ltigen Markt, auf dem die Hindernisse f\u00fcr die Teilnahme kleinerer Produzenten und gemeinn\u00fctziger Einrichtungen auf ein Minimum reduziert werden. Damit diese Einzelpersonen oder Unternehmen die Voraussetzungen f\u00fcr die Erteilung von Regierungslizenzen zu erhalten, forderten sie, dass ein gewisser eine gewisse Ber\u00fccksichtigung von Personen, die Vorstrafen im Zusammenhang mit Cannabis.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So wird \u201edie F\u00f6rderung eines wettbewerbsf\u00e4higen Markts, der auch kleine Erzeuger einschlie\u00dft\u201c, von der Taskforce auch als eine von f\u00fcnf wichtigen S\u00e4ulen der Regulierung angesehen. Die anderen vier Grundforderungen der anschlie\u00dfenden \u201eEmpfehlungen an die Minister\u201c waren:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die Regulierung der Produktion von Cannabis und seiner Derivate (wie Esswaren und Konzentrate) auf Bundesebene unter Ber\u00fccksichtigung der guten Produktionspraktiken des derzeitigen Systems f\u00fcr Cannabis zu medizinischen Zwecken.<\/li><li>Die Einf\u00fchrung eines Systems zur R\u00fcckverfolgung von Saatgut bis zum Verkaufssystem, um Betrug zu verhindern und Produktr\u00fcckrufe zu erm\u00f6glichen.<\/li><li>Die F\u00f6rderung des Umweltbewusstseins durch Durchf\u00fchrung von Ma\u00dfnahmen wie die Genehmigung von Produktion im Freien mit geeigneten Sicherheitsma\u00dfnahmen.<\/li><li>Die Einf\u00fchrung einer Geb\u00fchrenstruktur zur Deckung der entstehenden Verwaltungskosten.&nbsp;<\/li><li>Die umfassende Regulierung von CBD und anderen Inhaltsstoffen von Cannabis.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wohin mit dem Schwarzmarkt?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie man heute wei\u00df, hat sich die kanadische Regierung nur in Teilen an die Empfehlungen der Kommission gehalten. Viele Vorschl\u00e4ge wurden als Zugest\u00e4ndnis an konservative Bundesstaaten und Lobbyisten nur unvollst\u00e4ndig oder gar nicht umgesetzt. So wurden die meisten Lizenzen an gro\u00dfe Firmen vergeben, die vorher bereits im medizinischen Cannabis-Sektor aktiv waren. Auch die Anzahl der Lizenzen deckt bis heute den Cannabisbedarf nicht fl\u00e4chendeckend ab. In l\u00e4ndlichen Regionen gibt es bis heute viel zu wenig Fachgesch\u00e4fte und so verschwindet der Schwarzmarkt erst langsam. 2020 haben immer noch \u00fcber die H\u00e4lfte der kanadischen Konsumenten illegal eingekauft. Erst seit Ende 2020, als fast genauso viele Lizenzen an kleine Fachgesch\u00e4fte vergeben wurden wie zwischen 2017 und 2019, liegt der Anteil der Cannabisverk\u00e4ufe auf dem legalen Markt \u00fcber denen des Schwarzmarkts. Der wird erst richtig verschwinden, wenn auch der letzte Landkreis \u00fcber eine ausreichende Anzahl an Fachgesch\u00e4ften verf\u00fcgt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anders als einzelne Bundesstaaten der USA oder die Niederlande wird Deutschland auch kein \u00dcbergangsmodell akzeptieren, in dessen Rahmen der Verkauf Cannabis ohne staatliches Dokument geduldet wird. Wer vor der Regulierung Gras verkaufen m\u00f6chte, wird das in Deutschland genauso verdeckt tun wie derzeit \u2013 allerdings mit etwas weniger Paranoia und Bauchweh als die Jahre zuvor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ob die neue Bundesregierung ein Konzept findet, den Schwarzmarkt schneller und effizienter auszutrocknen, als es in Kanada oder Uruguay der Fall war, h\u00e4ngt vor allen Dingen davon ab, wie gut sie diesen Schritt im Sinne von Millionen Konsumenten vorbereitet. Eine \u00fcberregulierte Lizenzvergabe, zu hohe finanzielle H\u00fcrden, der Ausschluss bestimmter Personengruppen wie zum Beispiel vorbestrafter Cannabisstraft\u00e4ter oder ein Cannabis-Monopol f\u00fcr bestimmte Berufsgruppen werden nicht dazu beitragen, illegalen Vertriebswege die Grundlage zu rauben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Cannabis kann auch nachhaltig produziert werden<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch der Freilandanbau steht derzeit nicht wirklich zur Debatte, wenn es um den kommerziellen Anbau von Cannabis in Deutschland geht. Der sollte allerdings nicht nur eine Option sein, sondern an oberster Stelle bei den Kriterien zur Lizenzvergabe stehen, wenn es die neue Regierung mit der Legalisierung und den ehrgeizigen Klimazielen wirklich ernst meint.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><a href=\"https:\/\/www.hanf-magazin.com\/recht\/rechtslage-deutschland\/quo-vadis-cannabis\/\">Quelle<\/a><\/p><\/blockquote><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwischen Verbot und Regulierung wird es spannend Derzeit sieht es aus, als g\u00e4be es in absehbarer Zeit einen legalen Markt f\u00fcr Cannabis. 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