{"id":1596,"date":"2021-12-03T13:21:18","date_gmt":"2021-12-03T12:21:18","guid":{"rendered":"https:\/\/hanfserver.info\/?p=1596"},"modified":"2021-12-03T13:21:20","modified_gmt":"2021-12-03T12:21:20","slug":"welche-folgen-eine-legalisierung-haben-koennte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hanfserver.info\/?p=1596","title":{"rendered":"Welche Folgen eine Legalisierung haben k\u00f6nnte"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"460\" src=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/cannabis-169_v-gross20x9.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1597\" srcset=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/cannabis-169_v-gross20x9.jpg 1024w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/cannabis-169_v-gross20x9-300x135.jpg 300w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/cannabis-169_v-gross20x9-768x345.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Laut Berichten will die Ampel eine &#8222;kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene&#8220; m\u00f6glich machen. Ist das aus wissenschaftlicher Sicht sinnvoll? Und welche Vor- und Nachteile h\u00e4tte eine Legalisierung?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Cannabis ist unter Jugendlichen und Erwachsenen die beliebteste illegale Droge in Deutschland. Zehn Prozent aller Jugendlichen haben schon mal Cannabis konsumiert. Diese Zahl hat sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt. Cannabis geh\u00f6rt zwar nicht zu den &#8222;harten Drogen&#8220; wie Heroin oder Crystal Meth, doch v\u00f6llig harmlos ist &#8222;Kiffen&#8220; nicht. Am Anfang ist es nur ein Joint ab und zu, doch daraus kann sich eine Sucht entwickeln. Experten sch\u00e4tzen, dass weltweit etwa 10 Prozent der Menschen, die Cannabis zu sich nehmen, ein gest\u00f6rtes Konsumverhalten haben, also s\u00fcchtig sind. Das kann zu k\u00f6rperlichen Entzugserscheinungen f\u00fchren, aber vor allem die psychischen und sozialen Folgen einer Cannabis-Sucht k\u00f6nnen schwerwiegend sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch ein moderater Konsum bringt ein Risiko mit sich: Der Rauch sch\u00e4digt die Lunge und regelm\u00e4\u00dfiges Kiffen erh\u00f6ht auch bei jungen Menschen das Herzinfarktrisiko. Hinzu kommen schwere psychische Folgen, die durch Cannabis-Konsum ausgel\u00f6st werden k\u00f6nnen &#8211; zum Beispiel Psychosen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Cannabis erh\u00f6ht das Risiko von Psychosen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Viele Studien belegen, dass intensiver Cannabiskonsum gerade bei Jugendlichen Psychosen ausl\u00f6sen kann. Je h\u00e4ufiger der Konsum und je j\u00fcnger die Kiffenden, desto gr\u00f6\u00dfer sei das Risiko. Eine europaweite Studie zeigt, dass t\u00e4gliche Cannabis-Nutzende dreimal so h\u00e4ufig psychotische Sch\u00fcbe hatten wie Menschen ohne Kontakt zu Cannabis.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn besonders viel von dem Inhaltsstoff THC im Joint steckte, kam es sogar zu f\u00fcnfmal mehr Psychosen. Das passt zu Daten der psychiatrischen Uniklinik Ulm: 2019 beobachteten die Forschenden fast achtmal mehr Cannabis-Psychosen als 2011. Im selben Zeitraum ist der THC-Gehalt in vielen Joints deutlich gestiegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings ist immer noch umstritten, ob Cannabis wirklich der einzige Grund f\u00fcr die Psychosen ist. Vermutlich betrifft das Risiko vor allem Teenager mit einer erh\u00f6hten Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr diese Erkrankung. Ulrich Preu\u00df, Vorstand der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Suchtmedizin warnt daher: &#8222;Menschen mit Verwandten, die Psychosen haben oder die selbst schon psychotische Symptome in der Kindheit und Jugend hatten, sind Risikopersonen, die Cannabis nicht anfassen sollten.&#8220; Bei ihnen sei das Risiko gro\u00df, dass aus dem Konsum dauerhaft eine schwere, psychiatrische Erkrankung entst\u00fcnde. Psychosen sind nicht das einzige: Auch die Wahrscheinlichkeit an einer Depression, Angstst\u00f6rung oder bipolaren St\u00f6rung zu erkranken, sei bei regelm\u00e4\u00dfigem hohen Cannabis-Konsum im Jugendalter h\u00f6her.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kiffen ver\u00e4ndert das junge Gehirn<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dass Cannabis auch bleibende Sch\u00e4den verursachen kann, zeigt eine aktuelle Studie mit 800 Teenagern. Bei Hirnscans war die Hirnrinde jugendlicher Cannabis-Konsumierenden an bestimmten Stellen deutlich d\u00fcnner als bei der Vergleichsgruppe, die nicht gekifft hatte. Betroffen war genau die Hirnregion, die wichtig ist, um Impulse zu kontrollieren, Probleme zu l\u00f6sen und Handlungen zu planen: der pr\u00e4frontale Kortex.<\/p>\n\n\n\n<p>Verhaltenstests zeigten: Die Jugendlichen mit den auff\u00e4lligen Hirnscans waren impulsiver und konnten sich schlechter konzentrieren als andere Teenager. Je mehr Cannabis die jungen Probanden konsumiert hatten, desto ausgepr\u00e4gter waren die Folgen. Wichtig dabei: Das Frontalhirn ist erst mit Mitte 20 voll ausgereift, bis dahin ist das Risiko durch Cannabiskonsum deutlich erh\u00f6ht. Das hei\u00dft: Auch 18-j\u00e4hrige Kiffer k\u00f6nnen ihr Gehirn noch nachhaltig sch\u00e4digen. Dar\u00fcber hinaus zeigen andere Studien: Jugendliche mit hohem Cannabis-Konsum schneiden sp\u00e4ter als Erwachsene im Schnitt schlechter bei Intelligenz-Tests ab, au\u00dferdem haben sie tendenziell weniger Erfolg in der Schule oder Studium. Ob das wirklich am Cannabis oder am Lebensstil liegt, ist aber offen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob der Cannabis-Konsum bei Erwachsenen langfristige Folgen haben kann, ist hingegen wissenschaftlich noch umstritten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vergleich mit anderen Drogen hinkt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein h\u00e4ufiges Argument f\u00fcr die Legalisierung von Cannabis ist, dass auch andere Drogen wie Alkohol oder Tabak in Deutschland legal gekauft und konsumiert werden k\u00f6nnen. Und auch diese Mittel k\u00f6nnen schwere Folgen f\u00fcr die Gesundheit haben.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Preu\u00df ist dieser Vergleich wenig sinnvoll. Zum einen sei die Wirkung dieser Drogen im K\u00f6rper v\u00f6llig anders und nicht vergleichbar. Und dass Alkohol und Tabak in Deutschland legal seien, h\u00e4tte historische Gr\u00fcnde. Auch Alkohol, so Preu\u00df, w\u00fcrde man heute wahrscheinlich weder als Lebensmittel und schon gar nicht als Medikament zulassen. Und Tabak auch nicht, denn man wei\u00df heute, was diese Mittel f\u00fcr negative Folgen haben. Am Beispiel vom Alkohol s\u00e4he man auch, dass Altersgrenzen beim Verkauf nur bedingt n\u00fctzen &#8211; Jugendliche h\u00e4tten in Deutschland eben doch Zugang zu alkoholischen Getr\u00e4nken, wenn sie das wollten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Cannabis legal per Rezept<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bisher ist in Deutschland Cannabis legal nur auf Rezept m\u00f6glich. Seit 2017 k\u00f6nnen \u00c4rzte medizinisches Cannabis verschreiben, etwa zur Schmerzlinderung bei Schwerkranken. F\u00fcr den Freizeitkonsum ist Cannabis weiterhin illegal.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotzdem ist Cannabis laut dem aktuellen Drogenbericht die beliebteste Droge unter Jugendlichen. Das zeigt, dass das Verbot offenbar nur eingeschr\u00e4nkt funktioniert und sogar zu h\u00f6heren Gesundheitsrisiken f\u00fchren k\u00f6nnte. Eine Legalisierung k\u00f6nnte zumindest die Qualit\u00e4t, in der die Droge auf den Markt kommt, ver\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gefahr durch verunreinigtes Cannabis<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bereits im April haben das Bundeskriminalamt und das Zollkriminalamt vor verunreinigtem Cannabis gewarnt, da sie verst\u00e4rkt Produkte versetzt mit synthetischen Wirkstoffen feststellten: den sogenannten synthetischen Cannabinoiden. Im ersten Quartal dieses Jahres hat der Zoll rund 150 Kilogramm dieses Cannabis bei der Einfuhr aus der Schweiz und den Niederlanden sichergestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Verunreinigungen durch Heroin seien dem Bundeskriminalamt in Deutschland allerdings nicht bekannt. Auch Professor Volker Auw\u00e4rter, Leiter der Forensischen Toxikologie der Universit\u00e4t Freiburg, warnt vor den versteckten Gefahren durch Beimischungen: &#8222;Die Konsumenten k\u00f6nnen zwischen &#8217;normalem&#8216; Cannabis und diesem manipulierten Material nicht differenzieren, da es sich sowohl im Aussehen, als auch im Geruch und im Geschmack nicht voneinander unterscheidet. Synthetische Cannabinoide sind deutlich gef\u00e4hrlicher als THC, sowohl die Akutwirkung als auch mittelfristige Folgen betreffend.&#8220; Synthetische Cannabinoide geh\u00f6ren zu den psychoaktiven Stoffen, k\u00f6nnen die Wirkung der Droge verst\u00e4rken und unkontrollierbar machen. Die Nebenwirkungen reichen von Erbrechen \u00fcber Wahnvorstellungen bis hin zu Kreislaufzusammenbr\u00fcchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut der Drogenberichte von 2019 und 2020 lautete die Todesursache von insgesamt 10 Personen &#8222;Vergiftung durch synthetische Cannabinoide&#8220;. Durch eine Legalisierung und festgelegte Qualit\u00e4tsstandards k\u00f6nnten diese giftigen Mischungen reduziert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>St\u00e4rkeres Gras, h\u00f6heres Risiko<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiteres Problem ist der steigende THC-Gehalt im Cannabis, der immer st\u00e4rkere Rauschwirkungen verursacht. Eine englische Studie konnte zeigen, dass sich der THC-Anteil in Europa im Zeitraum von 2006 bis 2016 verdoppelt hat: von etwa acht zu 17 Prozent. Gleichzeitig hat sich der zweite Hauptwirkstoff von Cannabis, Cannabidiol (CBD), der die negativen Aspekte des THC d\u00e4mpfen kann und auch bereits oft medizinisch eingesetzt wird, oftmals verringert.<\/p>\n\n\n\n<p>St\u00e4rkeres Cannabis bringen die Forschenden in Zusammenhang mit einem Anstieg von Konsumierenden, die erstmals aufgrund von Drogenproblemen in Behandlung sind. Es gibt viele wissenschaftliche Anzeichen daf\u00fcr, dass dieses Cannabis gerade j\u00fcngere Menschen s\u00fcchtig machen kann, es einen st\u00e4rkeren Einfluss auf das Ged\u00e4chtnis und die Entwicklung von Paranoia hat. Forschende konnte ebenfalls zeigen, dass Menschen, die an einer Psychose erkrankt sind, in der Regel h\u00e4ufig Cannabis mit sehr viel THC konsumiert haben. Die Kontrollgruppe ohne psychische Erkrankung nutzte hingegen eher schwaches Cannabis.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gesundheitsrisiko von Cannabis h\u00e4ngt davon ab, ab welchem Alter man wie h\u00e4ufig welches Cannabis konsumiert. Durch die Festlegung einer Altersgrenze, eines maximalen THC-Gehalts und einer Kennzeichnungspflicht f\u00fcr Zusatzstoffe k\u00f6nnte man das gesundheitliche Risiko erheblich reduzieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ist Cannabis eine Einstiegsdroge?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Laut den Ergebnissen des Epidemiologischen Suchtsurveys von 2019 haben rund sieben Prozent aller Erwachsenen von 18 bis 64 Jahren in Deutschland innerhalb eines Jahres schon mal Cannabis konsumiert, bei den 12- bis 17-J\u00e4hrigen sind es sogar acht Prozent. Der Anteil f\u00fcr alle anderen Substanzen ist deutlich geringer: 1,2 Prozent der Jugendlichen und 2,3 Prozent der Erwachsenen haben in einem Jahr irgendeine andere illegale Droge konsumiert. Dass Kiffer also automatisch auch auf andere h\u00e4rtere Drogen umsteigen, geben diese Zahlen nicht her.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine internationale Studie kommt zu dem Ergebnis, dass das Verhindern bestimmter Einstiegsdrogen nicht unbedingt auch den sp\u00e4teren Konsum anderer Drogen verringert. Auch wurde beobachtet, dass die Konsumreihenfolge in den untersuchten L\u00e4ndern sehr unterschiedlich ausf\u00e4llt, es sogar L\u00e4nder wie Japan gibt, in denen andere illegale Drogen mehr verbreitet sind als Cannabis. In L\u00e4ndern wie den USA und Neuseeland mit sehr hohen Cannabisraten ist laut der Studie der Konsum von Cannabis vor Alkohol und Tabak sogar extrem selten. Derik Hermann, Psychiater und Chefarzt des Therapierverbundes Ludwigsm\u00fchle, sagt: &#8222;Die \u00fcberwiegende Mehrzahl der Cannabiskonsumenten hat vorher Alkohol und Tabak konsumiert, daher sehe ich Alkohol und Tabak st\u00e4rker als Einstiegsdroge als Cannabis.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Steigert die Legalisierung das Konsumverhalten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist nicht ganz leicht, eindeutige Ergebnisse aus den vorliegenden Studien hinsichtlich des Konsumverhaltens vor und nach einer Legalisierung abzulesen. Auch weil in den Studien unterschiedliches Konsumverhalten, von t\u00e4glich bis gelegentlich, sowie unterschiedlich alte Personenkreise abgefragt wurden. Eine Explosion der Zahlen ist allerdings nicht zu erkennen, jedoch auch kein R\u00fcckgang. In Kanada ist Cannabis seit drei Jahren f\u00fcr Erwachsene erlaubt, der Konsum wird seitdem sehr genau \u00fcberwacht. 2020 gaben rund 35 Prozent der 18- bis 24-j\u00e4hrigen Befragten an, in den letzten drei Monaten Cannabis konsumiert zu haben, diese Gr\u00f6\u00dfenordnung ist seit 2019 unver\u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Jugendlichen ist die Datenlage unzuverl\u00e4ssig, man kann daraus noch keine Entwicklung ablesen. F\u00fcr 2020 waren es 19 Prozent. Es bedarf also hier weiterer Erfassungen, um langfristig einen Trend sehen zu k\u00f6nnen. Insgesamt kann man einen leichten Anstieg beobachten. Fast acht Prozent aller Kanadierinnen und Kanadier ab 15 Jahren konsumieren mittlerweile t\u00e4glich oder beinahe t\u00e4glich im Vergleich zu rund f\u00fcnf Prozent vor der Legalisierung. Fast 70 Prozent der Befragten gaben an, das Cannabis legal in einem Shop gekauft zu haben, was zumindest eine gewisse Kontrolle \u00fcber den K\u00e4ufer oder die K\u00e4uferin, die Menge und Qualit\u00e4t erlaubt und f\u00fcr eine Legalisierung spricht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bessere Therapie m\u00f6glich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Momentan w\u00fcrden Cannabis-Konsumierende als kriminelle Kiffer abwertend auf diese Eigenschaft reduziert, sagt Heino St\u00f6ver, Direktor des Instituts f\u00fcr Suchtforschung in Frankfurt am Main. Was auch dazu f\u00fchre, dass Hilfsangebote nicht wahrgenommen werden. Nicht jeder Jugendliche, so St\u00f6ver ist informiert, dass es eine Schweigepflicht gibt. Solche Unsicherheiten f\u00fchren dazu, dass sich einige nicht in Behandlung begeben, obwohl sie es n\u00f6tig h\u00e4tten.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch eine geringere Stigmatisierung infolge einer Legalisierung k\u00f6nnten solche Hilfsangebote profitieren. Jugendliche k\u00f6nnten offener mit ihren Eltern oder in der Therapie dar\u00fcber sprechen und in der Schule anders aufgekl\u00e4rt werden. Das w\u00e4re sinnvolle Pr\u00e4vention. Auch Beratungseinrichtungen k\u00f6nnten so einen ehrlicheren und glaubw\u00fcrdigeren Diskurs f\u00fchren und ihr Therapieangebot auf die Bed\u00fcrfnisse der Jugendlichen besser abstimmen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/cannabis-legalisierung-medizin-103.html?fbclid=IwAR1vRYXF69XVzOn9LSXuPnAdre1muUWSAU_pCOGcsIOWuod03TWpa5a_8_8\">Quelle<\/a><\/p><\/blockquote><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laut Berichten will die Ampel eine &#8222;kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene&#8220; m\u00f6glich machen. Ist das aus wissenschaftlicher Sicht sinnvoll? Und welche Vor- und Nachteile h\u00e4tte eine Legalisierung? 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