{"id":1521,"date":"2021-10-08T11:53:03","date_gmt":"2021-10-08T09:53:03","guid":{"rendered":"https:\/\/hanfserver.info\/?p=1521"},"modified":"2021-10-08T11:53:08","modified_gmt":"2021-10-08T09:53:08","slug":"synaptische-wirkungsweise-von-cannabis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hanfserver.info\/?p=1521","title":{"rendered":"Synaptische Wirkungsweise von Cannabis"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"375\" src=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synaptische-Wirkungsweise-von-Cannabis.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1522\" srcset=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synaptische-Wirkungsweise-von-Cannabis.jpeg 750w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synaptische-Wirkungsweise-von-Cannabis-300x150.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Wirkung von Cannabis kann den Organismus bet\u00e4uben bzw. beruhigen und ebenso zu einer erh\u00f6hten Aktivit\u00e4t motivieren; sie kann Gl\u00fccksgef\u00fchle spenden, aber gleicherma\u00dfen auch negative Emotionen st\u00e4rken. Je nach Sorte und Person wirken die Inhaltsstoffe der Cannabisbl\u00fcten unterschiedlich: Manche Konsumenten f\u00fchlen sich w\u00e4hrend des Rausches besonders kreativ und arbeitsfreudig, andere sind \u00e4u\u00dferst unproduktiv.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch es gibt auch allgemeing\u00fcltige Folgen eines Cannabisrausches, die auf eine Mehrheit der Verbraucher zutreffen. Zum Beispiel: pl\u00f6tzliche Lachflashs, nachhaltige Ged\u00e4chtnisverluste oder der Eintritt von starken Hungerattacken. Fast alle Cannabis-Erfahrungsberichte stehen im Licht einer gemeinsamen Empfindung: n\u00e4mlich des Gef\u00fchls der Wahrnehmungsumstellung, also der Ver\u00e4nderung von den Sinneseindr\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<p>Es verh\u00e4lt sich vergleichsweise wie mit der Musik: gehen wir davon aus, dass 20 Menschen denselben Song h\u00f6ren, so werden alle den Song durchaus komplett verschieden empfinden, obwohl doch alle im Grunde genau dieselbe Zusammenstellung aus Frequenzen zu h\u00f6ren bekommen. Egal ob die Zuh\u00f6rer nun Trauer, Freude, Abneigung, Melancholie, Neutralit\u00e4t usw. f\u00fchlen, ihre Stimmung wird auf irgendeine Weise angesprochen! Aus biologisch-neuronaler Sichtweise ist dieses Ph\u00e4nomen der unterschiedlichen Wahrnehmung speziell unter der Wirkung von Cannabis ganz einfach anhand weniger Prinzipien und Prozessen bestimmter K\u00f6rperbausteine zu erl\u00e4utern.<\/p>\n\n\n\n<p>Erfahre jetzt, wie der in den Cannabisbl\u00fcten enthaltene Inhaltsstoff THC im Stande dazu ist, unser aller Wirklichkeitswahrnehmung durch die Beeinflussung der k\u00f6rpereigenen Bioelektrizit\u00e4t \u2013 und der damit einhergehenden Aktions- bzw. Ruhepotenziale \u2013 auf neuronaler Ebene grundlegend zu manipulieren. Die Synapsen eines mit Endocannabinoiden und Neurotransmittern tr\u00e4chtigen endogenen Systems, welches jeden menschlichen K\u00f6rper durchzieht, bilden dabei f\u00fcr die THC-Molek\u00fcle eine passgenaue Anlaufstelle.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synaptische-Wirkungsweise-von-Cannabis1.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1523\" srcset=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synaptische-Wirkungsweise-von-Cannabis1.jpeg 1000w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synaptische-Wirkungsweise-von-Cannabis1-300x200.jpeg 300w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synaptische-Wirkungsweise-von-Cannabis1-768x512.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Matchball: Es steht 8 zu 9. Wer 10 Punkte erreicht, gewinnt. Das n\u00e4chste Tor kann also \u00fcber Gewinner und Verlierer entscheiden \u2013 es geht um alles. Es gibt zwei M\u00f6glichkeiten: Entweder du schie\u00dft noch zwei Tore und machst nicht den \u201eFliegenf\u00e4nger\u201c, h\u00e4ltst also alle gegnerischen Torversuche und sicherst dir somit den Pokal oder du bist, wenn du deinen Gegner das Siegestor schie\u00dfen l\u00e4sst, ein f\u00fcr alle Mal raus. Du stehst deinem Gegner am Tischkicker mit leicht gebeugtem R\u00fccken gegen\u00fcber, schaust ihm tief in seine feurig roten Augen und wartest voller Anspannung, bis er mit seinem Einwurf die neue und vielleicht letzte Runde startet. Es ist Totenstille. Die Zeit steht f\u00fcr einen Moment still und dicke Schwei\u00dfperlen laufen \u00fcber dein Gesicht, w\u00e4hrend du die beiden rechten Griffe mit deinen H\u00e4nden fest umklammerst. Dein Fokus richtet sich komplett auf den Moment und deine H\u00e4nde sind sofort einsatzbereit\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Unter solchen Umst\u00e4nden ist es f\u00fcr uns alle substanziell wichtig, uns auf unser evolution\u00e4r gegebenes System zur Informationsverarbeitung zu verlassen, das mit der pl\u00f6tzlichen Erfassung der Situation eine pr\u00e4zise gesteuerte Reaktion erm\u00f6glicht. Im Zuge der Erregungsleitung k\u00f6nnen die in diesem System integrierten Nervenzellen Informationen mit rasantem Tempo \u00fcber l\u00e4ngere Strecken weiterleiten. Man nennt es das Nervensystem. Es ist ausschlaggebend f\u00fcr alle eingehenden Reize und vermag jegliche Handlung konkret zu steuern. Dank dieses Nervensystems k\u00f6nnen wir die Griffe am Tischkicker abh\u00e4ngig vom Standort des Balls blitzschnell zu unserem Vorteil bewegen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Die Nervenzelle<\/strong> Unser Nervensystem besteht neben den Gliazellen aus den Nervenzellen (Neuronen) selbst. Unabh\u00e4ngig von ihrer Funktion haben alle Neuronen denselben Grundbauplan und funktionieren nach gemeinsamen Prinzipien. Obgleich sie Sinnesreize aufnehmen, Muskelanspannungen veranlassen oder Ged\u00e4chtnisfunktion haben; im Grunde transportieren sie Informationen in Form von elektrischer Erregung. Deswegen l\u00e4sst sich deren Funktion und die Interaktion mit den Wirkstoffen der Cannabisbl\u00fcten exemplarisch sehr gut darstellen. Wenden wir uns nun dem groben Bau der Neuronen zu, um schnell und einfach deren Funktionsweise zu verstehen. Nervenzellen lassen sich in drei Abschnitte unterteilen:<\/li><li><strong>Der Zellk\u00f6rper <\/strong>Hier befindet sich das Zentrum der Zelle inklusive Zellkern und allen lebenswichtigen Organellen. Vom Zellk\u00f6rper geht das Wachstum der Nervenzelle aus. Ein technischer Vergleich hierzu ist der Prozessor einer Maschine.<\/li><li><strong>Die Dendriten<\/strong> So werden die Zellforts\u00e4tze aller Neuronen genannt. Sie breiten sich im Raum aus und stellen eine gro\u00dfe Oberfl\u00e4che f\u00fcr den Empfang von Signalen anderer Nervenzellen bereit. Zudem gibt es an den Dendriten tausendfache Verbindungen mit anderen Nervenzellen (diese Verbindungen nennt man Synapsen). Dendriten sind wie Antennen zur Signalempf\u00e4ngnis.<\/li><li><strong>Das Axon <\/strong>Das Axon ist ein einzelner Zellfortsatz pro Neuron, der bis zu \u00fcber einen Meter lang werden kann und f\u00fcr die Weiterleitung der von den Dendriten empfangenen Signalen zust\u00e4ndig ist. Es gibt Axone in isolierter und nicht isolierter Form (Myelinscheide). Sie sind technisch gesehen wie Kabel, die elektrische Impulse weiterleiten. Das Axon verzweigt sich am Ende zu vielen pr\u00e4synaptischen Endungen, die mit den Dendriten anderer Neuronen synaptische Verbindungen eingehen. In den Synapsen werden alle transportierten Signale \u00fcbertragen. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise Reize, die zur Informationsaufnahme und \u2013ausgabe beitragen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Doch bis zur Informationsweiterleitung an den Synapsen muss erst der Normalzustand \u2013 das sogenannte Ruhepotenzial \u2013 eines Neurons durch Aktionspotenziale unterbrochen werden. Die Bioelektrizit\u00e4t l\u00e4uft nicht wie die technische Elektrik mithilfe gut leitender Materialien ab, sondern muss sich anders verhelfen. Wir Menschen bestehen \u2013 so wie die meisten Wirbeltiere \u2013 zu etwa 80 Prozent aus Wasser. Da Wasser aber ein g\u00e4nzlich ungeeigneter Leiter f\u00fcr elektrische Impulse ist, hat sich die Evolution dahingehend mit chemischen Elementen verholfen:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"625\" src=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synaptische-Wirkungsweise-von-Cannabis2.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1524\" srcset=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synaptische-Wirkungsweise-von-Cannabis2.jpeg 1000w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synaptische-Wirkungsweise-von-Cannabis2-300x188.jpeg 300w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synaptische-Wirkungsweise-von-Cannabis2-768x480.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Ganz kurz und einfach gesagt, ist das Zellinnere eines Neurons sehr viel negativer geladen als der extrazellul\u00e4re Raum. Bei dieser intrazellul\u00e4r negativen Ladung spricht man vom Ruhepotenzial. Dieses liegt bei S\u00e4ugetieren standardm\u00e4\u00dfig zwischen -40 und -75 Millivolt (mV). Nun wird das Ruhepotenzial durch ein Konzentrationsgleichgewicht von Kalium und Natrium bestimmt. Kalium im Inneren der Nervenzelle und Natrium haupts\u00e4chlich im extrazellul\u00e4ren Raum.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese elektrochemische Energie bildet Grundlage zur Erzeugung elektrischer Impulse durch das Aktionspotenzial. Die Zellmembran der Neuronen hat spannungsabh\u00e4ngige Ionenkan\u00e4le, die spezifisch f\u00fcr Natrium fungieren und die Ionen ins Zellinnere oder in den Zellau\u00dfenbereich bef\u00f6rdern. Diese Kan\u00e4le sind im Zustand des Ruhepotenzials geschlossen. Wird jedoch die Spannung der Membran \u00fcber einen bestimmten Schwellenwert ins Positiv katapultiert, so \u00f6ffnen sich die Natriumkan\u00e4le und folglich str\u00f6mt Natrium vom Zellau\u00dfenbereich ins negative Innere. Die Ladung des Zellinneren wird somit zunehmend positiver. Je positiver das Zellinnere, desto mehr Natrium-Ionenkan\u00e4le \u00f6ffnen sich; man nennt diesen Vorgang \u201epositive R\u00fcckkopplung\u201c. So schafft es die Zelle binnen weniger Millisekunden explosionsartig bis auf +50 mV. Nun schlie\u00dfen sich die Natriumkan\u00e4le und Kalium, werden vom Zellinneren durch die Membran nach au\u00dfen transportiert, was letztlich zur Folge hat, dass der intrazellul\u00e4re Bereich allm\u00e4hlich wieder negative Ladung annimmt. Das Ruhepotenzial ist wieder hergestellt und ein neues Aktionspotenzial kann ausgel\u00f6st werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist die \u00fcberschaubare Kurzfassung von dem, was im Neuron geschieht, wenn ein Impuls ankommt und im Zuge der Erregungsbildung weitergeleitet wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beispiel:<\/strong> Wir warten, bis unser Gegner den Einwurf beim Tischkicker startet. Sobald der Ball durch das kleine Loch rollt, um ins Spielfeld zu gelangen, nehmen die Sinneszellen unserer Augen und Ohren Reizsignale auf: Sie starten Aktionspotenziale. Allein die Ausl\u00f6sung des Aktionspotenzials in einem Neuron hilft uns aber nicht bei der Reizverarbeitung. Die wahrgenommenen Reize m\u00fcssen \u00fcber mehrere Nervenzellen bis in unser Gehirn \u00fcbertragen werden, sodass dort mit der Informationsverarbeitung eine Reaktion angesteuert werden kann. Nun befindet sich der Impuls des Aktionspotenzials am Ende des Axons im pr\u00e4synaptischen Bereich eines Neurons \u2013 und hier wird es interessant f\u00fcr die Wirkung von Cannabis.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Synapse<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Doch bevor wir zur Beeinflussung von Cannabis kommen, sehen wir uns zuerst an, was an der Synapse normalerweise geschieht. Genauso wie Nervenzellen haben Synapsen und synaptische Vorg\u00e4nge grunds\u00e4tzliche Strukturen, die mit wenig Aufwand exemplarisch dargelegt werden k\u00f6nnen.<br>Synapsen dienen grundlegend der Kommunikation zwischen zwei Nervenzellen. Es gibt zum einen elektrische Synapsen, bei denen elektrische Signale direkt weitergeleitet werden und zum anderen chemische Synapsen, die Signal\u00fcbertragungen auf stofflichem Weg vollziehen. Folgend werden die \u00fcberwiegend im Nervensystem vorkommenden chemischen Synapsen beschrieben, in die das Cannabis eingreifen kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auch<\/strong> <strong>die Synapse l\u00e4sst sich in drei wesentliche Abschnitte unterteilen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Pr\u00e4synaptische Endigung<\/strong> Auch Endkn\u00f6pfchen genannt. Hier werden die Informationen aus dem Axon \u00fcbertragen. Jedes Endkn\u00f6pfchen enth\u00e4lt Neurotransmitter, die als \u00dcbertr\u00e4gersubstanzen dienen. Die Neurotransmitter (auch Botenstoffe genannt) befinden sich in mehreren hunderten Vesikeln. Vesikel sind kleine Bl\u00e4schen, die an der pr\u00e4synaptischen Endigung f\u00fcr den Transport der Neurotransmitter zust\u00e4ndig sind. Jedes Vesikel enth\u00e4lt mehrere tausend Molek\u00fcle Neurotransmitter.<\/li><li><strong>Synaptischer Spalt<\/strong> Dieser etwa 20 \u2013 40 Nanometer (nm) breite Zwischenbereich verbindet zwei Nervenzellen miteinander. Der Spalt befestigt mit seiner F\u00fcllung aus Glykosaminoglykane (GAG) die pr\u00e4synaptische Endigung eines Neurons am nachgeschalteten Neuron.<\/li><li><strong>Postsynaptische Zelle<\/strong> Der synaptische Spalt m\u00fcndet direkt in die Zellmembran der postsynaptischen Zelle des folgenden Neurons. Es handelt sich um die postsynaptische Region eines neuen Dendrits der nachfolgenden Nervenzelle. Wie der aufmerksame Leser nun feststellt, schlie\u00dft sich hier der Kreislauf: Neuron an Synapse an Neuron\u2026 Gar nicht so kompliziert, was?! Diese Kette von mit Synapsen aneinander geschalteten Neuronen vollzieht sich (mit wenigen Ausnahmen) durch unser ganzes Nervensystem. Wenn also der Einwurf des Balls zur n\u00e4chsten Runde am Tischkicker durch unsere Sinnesorgane registriert wird und Aktionspotenziale innerhalb der Neuronen gestartet werden, die am Ende der Nervenzelle an der Synapse ankommen, dann kann dort die biochemische \u00dcbertragung mittels Neurotransmittern stattfinden. Im Optimalfall kommt die \u00dcbertragung in der n\u00e4chsten Nervenzelle an und wird in einer Kette aus vielen Neuronen bis ins Gehirn weitergeleitet. Im Gehirn kann die Information dann verarbeitet und eine gezielte physische Reaktion veranlasst werden; wir steuern mit unseren H\u00e4nden die Griffe und bewegen damit den Ball im Spielfeld. Nur wie genau findet die \u00dcbertragung an der Synapse statt und wie kann Cannabis dabei unsere Emotionen beeinflussen und Hungerattacken ausl\u00f6sen? Wir befinden uns kurz vor der einleuchtenden Erkl\u00e4rung.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die Antwort auf diese Frage liegt schon fast auf der Hand, wenn wir uns bewusst machen, dass Neurotransmitter die elektrischen Impulse aus einer Nervenzelle \u00fcber den synaptischen Spalt hinweg an eine weitere Nervenzelle weiterleiten. All das passiert wie oben bereits erw\u00e4hnt \u00fcber biochemische Vorg\u00e4nge. Unser Bewusstsein l\u00e4sst sich also biochemisch auch beeinflussen!<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einer Informations\u00fcbertragung geschieht an der Synapse das Folgende (wer sich nicht f\u00fcr die genauen Details interessiert, darf gern ab der groben Kurzfassung unter Punkt sechs weiterlesen):\u2028\u2028<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Ein Aktionspotenzial trifft in einer pr\u00e4synaptischen Endigung ein.<\/li><li>Volle Ladung kommt also an, worauf sich spannungsabh\u00e4ngige Kalziumkan\u00e4le in der Membran \u00f6ffnen. Je gr\u00f6\u00dfer die ankommende elektrische Ladung, desto mehr Kalziumionen str\u00f6men ins Zellinnere der pr\u00e4synaptischen Endigung.<\/li><li>Der Anstieg des Kalziumgehalts signalisiert einigen intrazellul\u00e4ren Vesikeln, dass sie mit der Membran verschmelzen (Exozytose). Je mehr Kalzium in das Zellinnere gelangt, desto mehr Vesikel verschmelzen mit der Membran und ergie\u00dfen ihren Inhalt \u00fcber dem synaptischen Spalt.<\/li><li>Die aus den Vesikeln ausgesch\u00fctteten Transmittermolek\u00fcle gelangen schnell zur postsynaptischen Membran der n\u00e4chsten Nervenzelle. Diese enth\u00e4lt Transmitter gesteuerte Ionenkan\u00e4le, die sich nur \u00f6ffnen, sobald der passende Transmitter an sie bindet (Schl\u00fcssel-Schloss-Prinzip).<\/li><li>Solange sich Neurotransmitter im synaptischen Spalt befinden, bleiben die Ionenkan\u00e4le ge\u00f6ffnet. Die Transmitter werden nach einmaliger Bindung am Ionenkanal durch Enzyme gespalten und in ihre Grundelemente zerlegt.<\/li><li>Das \u00d6ffnen der Ionenkan\u00e4le bewirkt einen Ioneneinstrom in den Dendriten des n\u00e4chsten Neurons. Durch das Einstr\u00f6men von Natrium kommt eine positive Ladung im Zellinneren zustande. Man spricht vom postsynaptischen Potenzial, das bei ausreichendem Spannungsgehalt ein neues Aktionspotenzial im n\u00e4chsten Neuron bewirkt.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Diese sechs Schritte klingen komplizierter, als sie sind: Kurz gefasst kommt zuerst eine positive Ladung am Ende einer Nervenzelle an, welche daf\u00fcr sorgt, dass Vesikel ihre Transmitter im synaptischen Spalt aussch\u00fctten. Die Transmitter gelangen anschlie\u00dfend durch Transmitterkan\u00e4le ins n\u00e4chste Neuron. Nachdem die Transmitter angedockt haben, werden sie durch Enzyme in ihre Einzelteile zerlegt, die wieder zur\u00fcck in die pr\u00e4synaptische Endigung der vorherigen Nervenzelle gelangen, wo sie zu neuen Transmittermolek\u00fclen synthetisiert werden. W\u00fcrden sie nicht zersetzt, k\u00e4me es zur Dauererregung, weil sie dauernd an den Rezeptoren des nachgeschalteten Neurons andocken w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist noch viel mehr erforscht, wor\u00fcber es sich lohnte, an dieser Stelle zu berichten. Doch weil wir bereits gen\u00fcgend Informationen f\u00fcr das wesentliche Verst\u00e4ndnis zum Thema gesammelt haben, ziehe ich hier einen Schlussstrich der wissenschaftlichen Er\u00f6rterung und komme zur Eingangsfrage zur\u00fcck: Wie kann Cannabis unser Bewusstsein so derma\u00dfen beeinflussen, dass uns pl\u00f6tzliche Hungerattacken \u00fcberkommen oder wir uns anders f\u00fchlen?<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"642\" src=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synaptische-Wirkungsweise-von-Cannabis_3.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1525\" srcset=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synaptische-Wirkungsweise-von-Cannabis_3.jpeg 1000w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synaptische-Wirkungsweise-von-Cannabis_3-300x193.jpeg 300w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synaptische-Wirkungsweise-von-Cannabis_3-768x493.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>THC trifft auf Synapsen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hast du auch schon einmal Cannabis konsumiert? Dann kennst du sicher die w\u00e4hrend des Rausches auftretenden Hungerattacken. Doch wie kommen diese zustande? Hier die Antwort:<\/p>\n\n\n\n<p>Wir begeben uns imagin\u00e4r in das Hirnareal des Hypothalamus. Der sitzt ziemlich in der Mitte unseres Gehirns und ist unter anderem Kontrollinstanz f\u00fcr einen ausgeglichenen Energiehaushalt. Braucht unser K\u00f6rper Nahrung, dann wird der Hypothalamus dar\u00fcber informiert und sch\u00fcttet als Reaktion Endocannabinoide mit dem Namen Anandamid aus. Diese docken an den Anandamid-Rezeptoren an, welche im Hypothalamus \u00fcppig ausgepr\u00e4gt sind und sorgt somit daf\u00fcr, dass wir Hunger sp\u00fcren. Man kann es erahnen; Anandamid ist Teil unseres Endocannabinoidsystems und hat eine sehr \u00e4hnliche Struktur wie das Molek\u00fcl Tetrahydrocannabinol (THC). Wenn wir also THC in hohen Mengen aufnehmen, docken die THC-Molek\u00fcle an den Anandamid-Rezeptoren im Hypothalamus an und l\u00f6sen die chemische Reaktion an den Synapsen aus, die die Aktionspotenziale hervorruft und uns das Hungergef\u00fchl beschert. Unser Gehirn ben\u00f6tigt daf\u00fcr keinen Reiz, der die chemische Reaktion \u00fcber elektrische Impulse ausl\u00f6st, weil das THC von ganz von selbst den Weg \u00fcber den Blutkreislauf in unser Gehirn findet und an den dortigen Synapsen die Impulse f\u00fcr (v\u00f6llig zuf\u00e4llige) Reize bewirkt. Ergo bekommen wir Appetit.<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00fcrzlich redete ich mit einem starken Konsumenten, der t\u00e4glich mehrmals kifft. Die Unterhaltung warf wirklich erstaunliche Fragestellungen auf! Er berichtete davon, wie er ohne die Wirkung von Cannabis nie richtigen Hunger sp\u00fcrt, ihm sogar teilweise \u00fcbel wird, sobald er isst. Ich bin kein Arzt, deswegen kann ich hier nur Vermutungen aufstellen. Nach meinem Verst\u00e4ndnis liegt das Problem an einer Rezeptor-Vermehrung in seinem Zentralen Nervensystem: Wie der K\u00f6rper mithilfe der Synapsen die Phytocannabinoide (Phyto = Pflanze) aufnimmt, haben wir bereits gekl\u00e4rt. Meine Vermutung ist, dass sich in seinem Nervensystem aufgrund des hohen Cannabiskonsums eine Masse an neuen Rezeptoren ausgebildet haben, die in der Lage sind, die hohe Dosis an Cannabinoiden (THC und CBD) aufzunehmen. Wenn er also kifft, k\u00f6nnen alle Cannabinoide im K\u00f6rper angenommen werden. Wenn er jedoch nicht kifft, dann sind sehr viele neu gebildete Rezeptoren frei und warten auf die n\u00e4chste Aktion.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn nun der K\u00f6rper versucht, auf nat\u00fcrlichem Weg ein Hungergef\u00fchl zu erzeugen, sch\u00fcttet er Anandamid aus, welches uns sp\u00fcren l\u00e4sst, dass unser K\u00f6rper Energie in Form von Nahrung ben\u00f6tigt. Im Normalfall ist die Anzahl von Anandamid-Rezeptoren an die Summe der Anandamid-Transmitter angepasst, sodass klare Signale gestartet werden und sich das Hungergef\u00fchl im K\u00f6rper ausbreiten kann. Wenn nun aber bedingt durch die erh\u00f6hte Anzahl von Rezeptoren, nur wenige durch die nat\u00fcrliche Aussch\u00fcttung von Anandamid \u00fcberhaupt aktiviert werden, f\u00e4llt die Intensit\u00e4t des Reizes im K\u00f6rper entsprechend gering aus. Erst wenn gen\u00fcgend Rezeptoren durch den Konsum von Cannabis gereizt werden, dann bildet sich das Hungergef\u00fchl aus, weil die THC-Molek\u00fcle das Anandamid Struktur technisch nachahmen und an den entsprechenden Rezeptoren andocken. Falls Du besser Bescheid wei\u00dft \u00fcber das Ph\u00e4nomen, dass man als starker Konsument n\u00fcchtern weniger Appetit hat und diese These hier korrigieren kannst, bitten wir um einen Kommentar.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcbrigens haben auch die mit dem Konsum verbundenen Gleichgewichtsst\u00f6rungen, Koordinationsprobleme und Erinnerungsl\u00fccken denselben Ursprung wie die Hungerattacken: Anandamid ist ebenfalls f\u00fcr die Steuerung dieser drei Bereiche zust\u00e4ndig. Es wartet in den Vesikeln im Inneren der Neuronen darauf, zum richtigen Zeitpunkt freigesetzt zu werden. Wieder wandert das THC zu den synaptischen Spalten des Endocannabinoidsystems und dockt an den Anandamid-Rezeptoren an, um Aktionspotenziale auszul\u00f6sen, also auf den Punkt gebracht, um Impulse zu setzen. Nachdem das Signal ausgel\u00f6st wurde, entfernt sich das THC und wird vom K\u00f6rper enzymatisch zersetzt. Durch diesen unnat\u00fcrlichen Eingriff des Phytocannabinoids THC kommt es zu den uns bekannten, typischen St\u00f6rungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu guter Letzt ist es wichtig \u00fcber die Ursache der ber\u00fchmten Lachflashs neurologisch korrekt aufkl\u00e4ren. Wenn wir lachen, sp\u00fcren wir Gl\u00fcck. Oder anders gesagt: sind wir gl\u00fccklich, so lachen wir gern. Gl\u00fcck ist in unserem Fall hier rein biochemisch zu betrachten. Normalerweise sp\u00fcren wir Freude und Tiefenentspannung durch die Aussch\u00fcttung des Neurotransmitters Dopamin, welches unser Belohnungszentrum aktiviert. Die Aussch\u00fcttung des Neurotransmitters Gamma-Aminobutters\u00e4ure (GABA) wiederum hemmt die Dopamin-Aussch\u00fcttung, sorgt also daf\u00fcr, dass wir nicht unendlich viel Freude sp\u00fcren, sondern dosiert. Nun hat THC die Eigenschaft, GABA zu hemmen. Ist GABA gehemmt, wird folglich Dopamin ungehemmt ausgesch\u00fcttet. Indirekt sorgt also das THC f\u00fcr die erh\u00f6hte Dopamin-Aussch\u00fcttung.<\/p>\n\n\n\n<p>Bleibt nur die Frage, wie THC GABA hemmt. Aber auch das ist schnell gekl\u00e4rt: Stellen wir uns zwei benachbarte Neuronen vor. Eines ist f\u00fcr die Aussch\u00fcttung von Dopamin zust\u00e4ndig und das andere f\u00fcr die Aussch\u00fcttung von GABA. Wie wir wissen, hemmt die Freisetzung von GABA die von Dopamin. Nun kommt es vor, dass sich an den pr\u00e4synaptischen Bereichen von GABA-Neuronen Endocannabinoid-Rezeptoren befinden. Also dockt das THC dort an, kommt in den pr\u00e4synaptischen Bereich und reduziert dort die Anzahl der in den Vesikeln befindlichen GABA-Neurotransmittern. Und voil\u00e0: Weniger GABA bedeutet mehr Dopamin. Viel Dopamin bedeutet viel Gl\u00fcck, Freude und Entspannung.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synaptische-Wirkungsweise-von-Cannabis_2.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1526\" srcset=\"https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synaptische-Wirkungsweise-von-Cannabis_2.jpeg 1000w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synaptische-Wirkungsweise-von-Cannabis_2-300x200.jpeg 300w, https:\/\/hanfserver.info\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synaptische-Wirkungsweise-von-Cannabis_2-768x512.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zusammengefasst l\u00e4sst sich also sagen, dass sich die THC-Molek\u00fcle sobald sie im K\u00f6rper sind mit den Endocannabinoiden (Anandamid und 2-AG) im Wettstreit um die Verbindungen mit den entsprechenden Rezeptoren befinden. THC schwirrt \u2013 bildlich gesprochen \u2013 im K\u00f6rper umher und dockt an jedem freien und passgenauen Rezeptor an, um schlie\u00dflich rein zuf\u00e4llig bestimmt Reize auszul\u00f6sen. Darunter die bekanntesten sind Lachflashs und Hungerattacken. Deren pl\u00f6tzliche An- und Abwesenheit zieht Gleichgewichtsst\u00f6rungen oder Ged\u00e4chtnisverluste mit sich. Und das alles, weil die Endocannabinoide (Anandamid bzw. 2-AG) und Phytocannabinoide (THC und CBD) fast identische Oberfl\u00e4chenstrukturen aufweisen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es gibt noch weitere Wege, wie extern zugef\u00fchrte Substanzen unser Nervensystem beeinflussen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Manche Antidepressiva hemmen im synaptischen Spalt diejenigen Enzyme, die f\u00fcr den Abbau der angedockten Neurotransmitter zust\u00e4ndig sind. Sie erh\u00f6hen somit die Wirksamkeit der Botenstoffe, da sie mehrfach andocken k\u00f6nnen (Dauererregung). So wird beispielsweise die Aktivit\u00e4t von Dopamin, Noradrenalin oder Serotonin gesteigert.<\/li><li>Andere Antidepressiva verhindern wie Kokain die Wiederaufnahme von Transmittern. Sie verhindern das Recycling der Neurotransmitter und sorgen somit f\u00fcr Dauererregung. Die Neurotransmitter werden nicht wie gewohnt abgebaut, sondern bleiben im synaptischen Spalt erhalten und docken immer wieder an die Rezeptoren an. Es werden folglich st\u00e4ndig neue Impulse ausgel\u00f6st.<\/li><li>Nicotin, Meskalin und Muscarin ahmen die Wirkung von Transmittern nach (Bsp. Acetylcholin), k\u00f6nnen aber nicht wie diese gespalten und recycelt werden. Sie \u00f6ffnen Ionenkan\u00e4le und sorgen durch diese Depolarisierung der Zellmembran f\u00fcr Erregung.<\/li><li>Botox blockiert die calciumabh\u00e4ngige Transmitterfreisetzung. Wir wissen bereits, was das bedeutet!<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich wirken all diese stofflichen Einfl\u00fcsse auf das Nervensystem, indem sie die Informations\u00fcbertragung an den Synapsen beeinflussen oder sie in Wechselwirkung mit den Ionenkan\u00e4len stehen. Weil unser Gehirn sehr anpassungsf\u00e4hig und in st\u00e4ndigem Wachstum ist, kann es bei regelm\u00e4\u00dfigem Konsum externer Substanzen zu langfristigen Ver\u00e4nderungen in der Struktur des Nervensystems kommen. Somit begr\u00fcnden sich nachweislich unter anderem Sprachst\u00f6rungen, Suchtverhalten, Vergesslichkeit oder \u00e4hnliches.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer mehr \u00fcber die physische Ver\u00e4nderlichkeit des Gehirns nachforschen m\u00f6chte, kann sich gern den Artikel \u201e<a href=\"https:\/\/www.hanf-magazin.com\/medizin\/cannabismedizin-allgemein\/wie-cannabis-dein-bewusstsein-beeinflusst\/\">Wie Cannabis dein Bewusstsein beeinflusst<\/a>\u201c durchlesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn du das n\u00e4chste Mal vorm Tischkicker stehst und falls du Gewinnabsichten hegst, dich nicht vorher mit Bet\u00e4ubungsmittel oder \u00e4hnlichen Substanzen zu stimulieren, weil du deinen Sieg somit den in deinem Organismus umher schwirrenden k\u00f6rperfremden Molek\u00fclen \u00fcberlassen w\u00fcrdest, die ihren Weg zu passenden Rezeptoren suchen und vor Zersetzer-Enzymen fliehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><a href=\"https:\/\/www.hanf-magazin.com\/medizin\/cannabismedizin-allgemein\/synaptische-wirkungsweise-von-cannabis\/\">Quelle<\/a><\/p><\/blockquote><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wirkung von Cannabis kann den Organismus bet\u00e4uben bzw. beruhigen und ebenso zu einer erh\u00f6hten Aktivit\u00e4t motivieren; sie kann Gl\u00fccksgef\u00fchle spenden, aber gleicherma\u00dfen auch negative Emotionen st\u00e4rken. Je nach Sorte und Person wirken die Inhaltsstoffe der Cannabisbl\u00fcten unterschiedlich: Manche Konsumenten f\u00fchlen sich w\u00e4hrend des Rausches besonders kreativ und arbeitsfreudig, andere<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/hanfserver.info\/?p=1521\" class=\"more-link\">Weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\">Synaptische Wirkungsweise von Cannabis<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[13,299,21,34,87,300,301,302,303,304,20],"class_list":["post-1521","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-medizinisches","tag-cannabis","tag-cannabisindermedizin","tag-cbd","tag-hanfmagazin","tag-medizinischescannabis","tag-neurologie","tag-synapse","tag-synapsen","tag-synaptischewirkung","tag-synaptischewirkungsweise","tag-thc"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1521","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1521"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1521\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1527,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1521\/revisions\/1527"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1521"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1521"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hanfserver.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1521"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}